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jaig

 

 

Inhaltsverzeichniss

 


# Gruppenfoto des Gründungstreffens
# Mein erstes DX via AMSAT-Oscar 13
# Meine Japan-Reise
# My Radio Life
# Congratulation 10th Anniversary of JAIG in ‘94
# Gedanken zu zehn Jahren JAIG
# Eine Reise nach JA und ihre Folgen
# Eine Brücke zwischen den Herzen - JAIG
# Motivation zum Erlernen der japanischen Sprache
# Gratualtion zum zehnjährigen JAIG-Jubiläum
# Ein QSO mit einer Dame um Mitternacht
# QRV from the Top of the World (Almost)
# Mein Zusammentreffen mit JAIG
# Lebenslauf eines HAM
# Weiter so
# Das unvergeßliche JAIG-Meeting ‘93
# Rückblick auf Schottland
# Frohe Erinnerung an Deutschland
# JAIG ist ... ?
# Ich gratuliere zu zehn Jahren JAIG
# Mein erster Japanaufenthalt
# Fieldday OV WØ5
# Umzug geplant
# CQ CQ CQ ... hier ruft JRØDLU
# Gratualtion
# JAIG und ich
# Herzlichen Glückwunsch
# JAIG
# Not macht erfinderisch - erste Apamann-Antenne
# Nachwort


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Gruppenfoto des Gründungstreffens
aufgenommen am 9. Februar 1985 im "Weinhaus Hoffnung"

 


 

 

Mein erstes DX via AMSAT-Oscar 13

 

 

 

Heinz Mahler, DG3FAM, #257

 

Es war soweit. Der neue TS79ØE stand im Shack, die Antennenanlage war für Satellitenbetrieb umgebaut, der neue Elevationsrotor angebracht. Alles funktionierte fehlerfrei, nun musste nur noch auf OSCAR 13 gewartet werden. Computer-Sat-Tracking Programm starten und den richtigen Moment für das erste Satelliten-QSO abwarten, es sollte ja nicht nach "Anfänger" aussehen. Da waren auch schon die ersten, noch leisen Signale vom Satelliten aufzunehmen. Ein, wie ich heute weiß, sehr guter Orbit sollte beginnen.

Ich suchte mir eine "freie" QRG, korrigierte Up- und Downlink-Signal und rief zum erstenmal "CQ Satellite this is DG3FAM"......... sofort bekam ich Antwort und war erst einmal total verdutzt ob des "Bomben"-Signals von S9. "Hallo DG3FAM, this is JA8BY, my name is Teru and my QTH is Sapporo/Hokkaido in Japan". Mein erster "Japaner"........ Tolles Gefühl, unbeschreiblich......!

Heute, nach nunmehr über 2 Jahren Satellitenbetrieb, zählt Teru-san zu meinen besten Freunden. Unzählige QSO's mit ihm und vielen anderen Japanern sollten folgen, aber an mein erstes QSO mit Teru-san werde ich mich immer gerne zurückerinnern, es war eben mein "erstes DX"!

 

 

 


 

 

news3302Meine Japan-Reise


Christina Riefler, DL2GRC, #083

Gleich am ersten Tag führte mich Jima-san, JL1BBD, zum JARL-Büro. Ich durfte mir dort das interessante Technische Museum ansehen, und wurde anschliessend von Ota-san zur Ham-Radio Redaktion und QSL-Karten-Vermittlung geführt.

Am nächsten Tag war Mac-san, JE1BQE, mein Reiseführer in Tokyo: nach Asakusa (grosse Tempelanlage), zum 45. Stock des Tokyoter Rathauses (herrlicher Rundblick über Tokyo) und natürlich nach Akihabara ins Elektronik-Viertel wurde ich geführt.

Eine besondere Überraschung und Freude war es für mich, dass ein paar Leute eine Willkommens-Party bei Ken-san, JG1GWL, veranstalteten. Die Herstellung von Mochi (gestampfte Reiskugeln) war sehr interessant.

In Kyushu stellte mir Katsuki-sensei eine sehr schöne Rundreise zusammen: Kumamoto, Kageshima (tätiger Vulkan Sakura-jima), Miyazaki, Usa (Kunisaki-hanto). Von seiner Funkstation auf dem Berg konnte ich sehr schöne QSOs u.a. auch nach - DL führen.

Yuichi, Midori und Thomas Muroga - die ich auf JAIG Treffen in Winningen kennengelernt hatte, fährten meinen Freund Holger (DL8SCU) und mich mit dem Fahrrad durch Kyotos Bambuswälder und an ein paar, der vielen, vielen Tempel und Schreine.

Auch, dass ich am Asian-YL-meeting in Osaka teilnehmen konnte und viele neue Funkamateure/Innen kennenlernen konnte war schön für mich.

Ein herzlicher Dank an alle, auch an die hier ungenannten, ohne die diese Reise bestimmt nie so schön und erlebnisreich geworden wäre.

 


 

My Radio Life

 

Hack Inoue, JL1EEE / JA6HIJ / VK2CEB

 

 

Looking back at the 30 years of my amateur radio life, I evaluate it as follows.
-Amateur radio gave me the knowledge of Electronics.
-Amateurradio gave me the foundation of English language.
-Amateur radiobrought me a lot of friends.

The abobe three must be the common thoughts among JAIG members.
Indeed, Amateur radio enriched my life and it will do even more for the rest of my life.

At the age of 11, my radio life started with a Crystal-Diode radio set.
Listening to the very very weak music programmes, I sweared to myself to be a great electronics engineer in the future.

Later, I became a SWL with a long wire antenna extended over my house roof and a home-built 5-tube superheterodyne HF receiver.
When I got the first ticket to radio, I was so proud of being a teenager radiolisencee.

 

However, on the other hand, my scoring at school kept going down. I was a real nut of radio hobby and a lazy student. But, one Japanese Electronics company showed the interest in this person and gave me some jobs of marketing for professional use products. Electronics kowledge was a big aid to pass the entry exam.

My English based on the radio communication really helped in the world- wide marketing. Speaking funny English, I was able to go around the world as many as 40 countries. (DXCC on foot 40 countries confirmed Hi Hi.)

Through those activities as well as radio hobby, I made hundreds of international friends who gave me many hints and suggestions for the life. And now, the membership of JAIG is granted to me. I have more friends. One day, I wish could see all the members to to talk about our amateur radio lives.

Best 73 from Hack, JL1EEE, Omiya city Japan


 

 

Congratulation 10th Anniversary of JAIG in ‘94

Kiyoshi ENDO, W4/JA0BSL, #084

The time has past so fast. It also past 5 years after my join to JAIG.
These 5 years were most exiting time and enjoyable time out of my 30 years life of Ham Radio. It was soimpressive, and I never can forget peoples whom I met. Every member is remarkable. I still have dream, one day, my wife Linda, W4/JGØNTX and I will have small house and Antenna Towers at near lake in somewhere of Southern Germany. We(I ?) enjoy Ham Radio and Boat at lake. We enjoy watching Opera with my friends of JAIG members.The numbers of active member have been increasing day by day. Now, JAIG becomes international organization officially. This means, JAIG is so attractive Group of The King of Hobby. Moreover, I understood that originator and committee of JAIG have spent much effort voluntarily. I would like to send my sincere appreciation and congratulation to them. I also hope all members will enjoy membership of JAIG, and continue giving cooperation and contribution to JAIG. I have pride member of JAIG even in anywhere. Gloria JAIG! 73

 

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DL/JA0BSL



Gedanken zu zehn Jahren JAIG

Arakawa Taizo, GWØRTA, #042

Meinen Glückwunsch zum JAIG-Jubiläum! Auch ich bin im Sommer 1983, als ich von den USA eine Deutschlandreise machte und als "DL/JA3AER" auf 2m QRV war, gleich zur Gründungszeit Mitglied geworden. Im Juli 1988 kehrte ich zwar nach Japan zurück, wurde aber Ende 1990 wieder ins Ausland geschickt, diesmal nach Wales. beim achten Jahrestreffen im April 1992 in Hechingen war ich zum ersten Mal mit von der Partie, konnte viele Mitglieder kennenlernen und fühlte mich so allen etwas näher.

Es gibt zwar einige internationale Clubs, die sich im Ausland wohnenden Japanern widmen, doch hat die JAIG es geschafft, gestützt von ihrem Gründer DF2CW und den ihn unterstützenden Mitgliedern um ihn herum, ein internationaler Club mit globalen Wirkungsbereich und gleichzeitig bei den Mitgliedern zu Hause sein, was einmalig sein dürfte. Das jährliche Treffen wird mit jedem Jahr größer und inhaltsreicher, außerdem kommt ungefähr die Hälfte der mitglieder aus DL, so daß man sagen kann, daß hier deutsch-japanische Freundschaft wirklich praktiziert wird.

Anläßlich des Jubiläums wünscht man sich zwar ein weiteres Aufblühen der JAIG, doch fällt die Wahl schwer, ob man sich nun weiter auf Deutschland konzentrieren oder aber auf Mitteleuropa ausdehnen soll. Da die JAIG von G aus gesehen eigentlich als ausländischer Club empfunden wird, hatte Kuni vor einer Weile vorgeschlagen, daß man den Namen ändern und die Tätigkeit auf ganz Europa ausdehnen könnte, doch wenn man die Sache genauer überdenkt, ist das Vorhaben doch nicht so einfach, wie es auf den ersten Blick scheint, denn es gibt gewisse Sprachbarrieren und es dürfte auch nicht einfach sein, Beziehungen zu dem OMs des jeweiligen Landes aufzubauen.

Nehmen wir zum Beispiel mal Großbritannien, wo relativ viele Japaner leben: Ob nun durch das Fehlen eines gegenseitigen Amateurfunkabkommens bedingt oder nicht, jedenfalls ist die Zahl der japanischen OMs so gering, daß man sie an seinen zehn Fingern abzählen kann. Wenn man dann einheimische OMs aus seiner Umgebung als neue Mitglieder gewinnen will, dürfte es doch etwas merkwürdig aussehen, wenn gerade die Japaner versuchen, die Menschen der verschiedenen Länder Europas einander näher zu bringen. Begrüßen würde ich es, wenn es in den einzelnen Ländern eigenständige Verbände gäbe, die sich zu bestimmten Zeiten zusammenfinden, um gemeinsam z.B. Treffen zu veranstalten. Das Entstehen eines derartigen natürlichen Bündnisses wäre meiner Meinung nach wünschenswerter.

Übrigens loggen die in Japan lebenden JAIG-Mitglieder sich nicht nur in das JAIG-Net ein, sondern kümmern sich auch um ausländische OMs, die Japan besuchen, veranstalten Begrüßungsfeiern für die zeitweiligen Heimkehrer und sorgen so auf besondere Weise für internationale Freundschaft. Als ich im Frühjahr 1993 gemeinsam mit meiner XYL kurzzeitig in Japan war, haben in Tokyo JANET (viele OMs sind Mitglieder in beiden Clubs) und JAIG gemeinsam ein Begrüßungstreffen für uns arrangiert, wo wir gemeinsam eine sehr schöne Zeit verbrachten.


 

Eine Reise nach JA und ihre Folgen

Klaus Wriedt, DL4LI, #135

Im Herbst 1990 besuchten meine xyl und ich für 4 Wochen JA.
Die Reise führte uns von Tokyo mit dem Shinkansen über Kyoto, Hiroshima nach Kyushu. Nach dem Besuch des Aso-san und der Städte Kumamoto und Miyazaki ging es von Beppu mit dem Schiff nach Kobe, um von dort wieder nach Kyoto zum Besuch von Freunden zu fahren.
den größten Teil der reise verbrachten wir als Gäste in Familien. Begeistert von der japanischen Kultur und Gastfreundschaft, wurde unser Interesse an Begegnungen mit japanischen Funkfreunden in DL geweckt und der kontakt zur JAIG aufgenommen.
Während unseres mehrjährigen Aufenthaltes in München gab es viele schöne Begegnungen mit den OM's aus der Umgebung und auch mit den Besuchern aus JA, die in München zu Gast waren.
Wir wünschen uns, daß es ähnliche Begegnungen auch im Raum Bonn/Koblenz stattfinden und würden uns über Interessenäußungen freuen. das Treffen in Winningen bietet eine gute Gelegenheit dafür.

 


 

Eine Brücke zwischen den Herzen - JAIG

Yoshino Masaaki, JJ1UAP, #213

Ich freue mich von ganzem Herzen über das zehnjährige Jubiläum der JAIG. Mein erstes Zusammentreffen mit der JAIG war ein Treffen mit OM Onishi. Bei einem dienstlichen Aufenthalt zwecks Errichtung einer neuen Linie in einem deutschen Betrieb führte ich ein recht einsames Leben und es war die JAIG, die Licht in mein Leben brachte und eine Brücke zu meinem Herzen baute.
Zu Zeiten, als ich in meiner Wohnung in DL noch kein Telefon hatte, gab es da das sonntägliche JAIG-Net, zu dem mich OM Onishi eingeladen hatte. Wenn dann die Stimme von OM Igarashi ertönte, klang sie für mich wie die eines Engels.
Zwei Jahre sind seitdem vergangen. Ich bin schon wieder ganz und gar zum japanischen Alltag zurückgekehrt, aber wenn ich so an die damalige Zeit denke, dann scheint es mir, daß dies eine der Seiten ist, auf die wir verzichten müßten, wenn es die JAIG nicht gegeben hätte bzw. nicht geben würde.

Mit den besten Wünschen für die weitere Entwicklung der JAIG lege ich den Stift nieder.


 

Motivation zum Erlernen der japanischen Sprache

Bertin Butz, DJ9WH, #079

Als ich im Sommer 1978 das erste Mal für längere Zeit beruflich nach Tokyo kam, mußte ich die Erfahrung machen, daß man zwar in der Großstadt mit Englisch so leidlich zurechtkam, nicht jedoch auf dem Lande. Auch Kontakte mit Funkamateuren machten die Sprachbarriere überdeutlich. Dies wurde mir besonders bewußt, als ich aufgrund einer QSL-Karte mit deutsch verfaßtem Gruß JA5CP, Takigawa-Sensei, auf Shohdojima besuchte. Dabei stellte sich dann heraus, daß die Deutschkenntnisse auf eben diesen Gruß beschränkt waren. Das gemeinsam auf dieser wunderschönen Insel verbrachte Wochenende verlief dank der Herzlichkeit der Gastgeber in großer Harmonie, aber eben wortkarg. Takigawa-Sensei überraschte mich dann mit einer über Nacht angefertigten Liste von Amateurfunk-Texten auf Englisch und Japanisch (in Lautschrift).

In Erwartung weiterer Japan-Reisen in kurzer Folge motivierte mich u.a. dieses Schlüsselerlebnis, doch ein wenig Japanisch zu lernen, und zwar im Selbststudium. Natürlich waren dabei auch QSOs mit JA-Stationen sehr hilfreich, um anhand der Texte von JA5CP nach und nach ein paar Sätze Japanisch zu üben -wie immer mit wechselndem Erfolg. Aber mit der Zeit gelingt es dann doch, die üblichen QSO-Texte auch im Originalton zu verstehen.

Hier bot sich dann JA2DSF, Oh'ki-san, als überaus geduldiger Lehrer an. Unser QSO ist mir insofern in bleibender Erinnerung, als Ohli-san portablerweise von einem einsamen Berg in Mie-ken aus QRV war, wo er an Fernmeldeanlagen mehrtägige Wartungsarbeiten vornahm. Er hatte also am Abend viel Zeit, um mir Nachhilfeunterricht zu erteilen, was auch für ihn ein willkommener Zeitvertrieb war. So trafen wir uns mehrere Male hintereinander und vereinbarten dann einen wöchentlichen Sked, woraus sich dann eine langjährige, durch Besuche vertiefte Freundschaft entwickelte. Bei schlechten Bedingungen wird dann schriftlich korrespondiert -nicht gerade mit Pinsel und Tusche, aber immerhin in japanischer Silbenschrift, die mit geringem Aufwand erlernbar ist.

Es soll natürlich bei aller Euphorie nicht verschwiegen werden, daß es (auch bei Ausklammerung der Zeichen-Schrift) ungeheuer schwierig ist, gesprochenes Japanisch mit seinen zahllosen Nuancen zu erlernen, aber man sollte sich nicht entmutigen lassen, wenigstens einen Versuch zu wagen. Die vielen Fehler werden einem Fremden gerne nachgesehen. Sehr motivierend war für mich die Erfahrung, daß sich die japanischen Partner, sofern sie Umgang mit Ausländern hatten oder auch selbst die Schwierigkeiten beim Erlernen einer Fremdsprache kennen, sich gerne auf das begrenzte Vokabular des Fremden einstellen. Sicher kennt jeder Fremdsprachenaspirant auch das Gegenteil, wenn man in einem QSO überzage Erwartungen geweckt hat, und dann mit zahllosen unbekannten Wörtern überschüttet wird, so daß man beim nächsten Over völlig entmutigt gar nicht mehr weiß, was man alles nachfragen müsste. Wie oft muß dann ein vorgegebenes QRM herhalten, um sich aus der Affäre zu ziehen. Was bleibt, ist Demotivation. Dieser Gefahr kann man begegnen, wenn man sich öfters mit denselben QSO-Partnern trifft, die dann ein Gefühl für die Sprachfähigkeiten entwickeln und entsprechend Rücksicht nehmen können, oder auch beim Erweitern des Wortschatzes oder der Grammatik behutsam weiterhelfen können.

 


 

Gratulation zum zehnjährigen JAIG-Jubiläum

Hideyuki Nebiya, JE1BQE, #034

Ich freue mich riesig über den zehnten Jahrestag der JAIG-Gründung. Zum ersten Mal aus Deutschland bin ich im Juli 1976 als JE1BQE/DL aus Aschaffenburg "in die Luftgegangen" ("CQ" 11/76). Letztens war ich im Dezember '92 nach geraumer Zeit als DL/JE1BQE von Seligenstadt ("mobil-ham" 3, 4/93) aus QRV. Inzwischen geht die Zahl der DLer, mit denen ich eyeball-QSOs hatte, über 100 hinaus und irgendwie ist Deutschland für mich (wie in einem alten Werbespot der Lufthansa) eine zweite Heimatgeworden.
Bei meinen bisherigen Begegnungen mit deutschen OMs gab es viele beeindruckende Erlebnisse. Da hat zum Beispiel mein enger Freund Bernhard Thiem, DF5FJ, seinen ältesten Sohn nach mir "Andreas Gustav Hideyuki Thiem" genannt. Oder Thomas Scherer aus der deutschen Botschaft (DH9SBM/7J1AIJ), hat meine Frau (JS1HNM) und mich als Trauzeugen zu seiner Hochzeit mit Akaji Motoe (7M1CRB) eingeladen. Genauso die DXpedition mit 7J1AIJ und 7M1CRB nach Saipan (KK6RT/KH0). Da war auch das deutsche Ehepaar, das mit der Jacht die Welt umsegeln wollte und vor der indonesischen Küste Schiffbruch erlitt. Über ein Notfunknetz wurde ihnen Mut zugesprochen und ihre Rettung ermöglicht.
In diesen zehn Jahren ist einiges geschehen. Aber durch Begegnungen mit vielen JAIG-Mitgliedern, angefangen bei OM Iki, DF2CW, hat der Amateurfunk immer wieder Freude bereitet. (Und das wird sich wohl auch kaum ändern) Während ich auf diesem Blatt schreibe (es ist gerade der 21. 8., der Sonntagmorgen der Ham-Fare), freue ich mich schon auf meine Reise nach München (mit drei Tagen zwar etwas kurz...) im nächsten Monat.
Es gibt noch etwas, worüber ich mich letztens in Deutschland sehr gefreut habe: Meine Wohnung von 1976 im Pfaffenmühlweg 2 in Aschaffenburg war auch 1992 völlig unverändert. Die Jahre fließen dahin und man wird älter, aber diese Erinnerung werde ich für immer in meinem Herzen bewahren. Ich hoffe auch weiterhin auf gute Kontakte zu allen JAIG-Mitgliedem.

Ewig lebe JAIG!

73, 88, 55 de JE1BQE, Hideyuki Nebiya

PS: Es ist sehr traurig, die Ereignisse in Jugoslawien und anderswo zu sehen. Mein Traum ist eine "grenzenlose" Welt...

 

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Ein QSO mit einer Dame um Mitternacht

Edgar Morrison-Cleator, DK9UA / 7J1ADW, #081

Mit Japan kam ich schon in Berührung bevor ich überhaupt wußte, was Amateurfunk ist. Als Student verbrachte ich einige Monate in Tokio und kam in der Folgezeit immer wieder dorthin zurück.
Amateurfunker wurde ich erst, als ich schon viele Windungen auf meiner Lebensspule hatte, immer nach dem Motto, daß ein richtiger Mann sich alle zehn Jahre ein neues Hobby zulegen sollte.
Meine ersten Kontakte zur JAIG wurden von zarter Damen-HF geknüpft. Diese YL rief nämlich früh am Morgen (kurz nach Mitternacht) auf einem nahegelegenen Relais cq.
Da ich den Ruf einer Dame nie ungehört verklingen lasse, egal woher er kommt, meldete ich mich natürlich, lernte Mieko kennen, riß meine xyl Sumiko DD5FR aus dem Tiefschlaf und wir führten ein spätmitternächtliches qso, in dem wir einiges über die JAIG erfuhren.
Natürlich fuhren wir zum nächsten Treffen in Denzlingen und fanden das Treffen so nett, daß wir seither regelmäßig zu den Zusammenkünften erscheinen.


QRV from the Top of the World (Almost)

Nobuyuki Fujita, WB1Y, #243

In the dead of winter in 1993, I returned to the Swedish Arctic to help a JAIG member, Professor Ohtake/KL7YR for his Arctic ozone rescarch. When I first met him in Boston in the mid 80's, it never occurred to me that I would take a scientific trip to the Arctic. In January 1992, we also took a trip to the same area for the preliminary study. One of valuable lessons learned from the trip was survival in an isolated world. So, in the second trip I threw an HF transceiver, a coiled dipole antenna, and an antenna tuner into my suitcase.

KL7YR and I stayeed at the Swedish Space Physics Institute in Kiruna locateed at 68° N. During the first half of the three-week stay, we had a very busy work schedule, so there was no time to think about setup of the dipole antenna. But fortunately, we met soveral local amateur radio operators. Among them, Ola Widel/SM2CZG, president of the local ham radio club, suggested that we operate the club station/SM2GC. Bravo!

From the club station, with help of the beam antenna, we managed to work several JAs on 15-meter band, and some Ws and VEs on 20-meter band under the marginal HF conditions. If a dipole antenna was used, we probably could not work JA or W. Thanks to the SM2CZG's help!

We also made nice contacts with JAIG members, Iki-san/DF2CW and Maruyama-san/DJØMBG. It was the first time we talked on the same time zone. We haven't really met yet, but I felt like we were old friends. The 15-meter band was filled with strong European signals. In the background, I could barely hear some American stations. Wlth the Europeans in the south, the Americans in the west, and the Japanese in the southwest (long path) directions, I felt like I was standing on the top of the world. After all, the North Pole - was only about 2000 km away, and very few people live above Kiruna.

I had a second eye-ball contact with a JAlG member, Kasamatau-san/SMØHEG who came to Kiruna to particIpate in the annual snow festival. When I first saw him in Stockholm during my first Arctlc trip, I was very impressed by his fluent Swedish. Before the trip, I had never been to a country where either English or Japanese is not spoken. It was a dramatic experience for me to be in a land where people don't speak either language. For a long time, I wanted to learn Swedish. However, these events, particularly the encounter with SMØHEG, strongly convinced me to study Swedish. Immediately after returning to the States from my first trip, I signed up for a college Swedish language course. Since Ih ad only one year of Swedish classes before returning to Sweden, it was not really good enough for conversation. Howover, to be able to read the language gave me a lot of self-confidence. At a grocery store in Kituna, KL7YR mumbled, "no knowledge of the language makes me like an illiterate." Yes, he was right! I also felt like an illiterate during the first trip, but not so in the second trip.
Thanks to SMØHEG!


 

Mein Zusammentreffen mit JAIG

Yokota Ninoru, JA1HIS, #150

"Also wieder irgendein komisches Gerät dazugekommen..." erklang scharf die Stimme der XYL. Das war gestern, nachdem ich mir heimlich einen Signalprozessor zugelegt hatte. Vielleicht kann ich damit die JAIG-Mitglieder wenigstens ein bißchen besser aufnehmen - dachte ich mir und kaufte einen NIR-10.

Es sind jetzt bald zwanzig Jahre, die ich schon "antennengeschädigt" bin; was ein richtiger großer Kurzwellenbeam so hermacht, habe ich schon völlig vergessen. Ich lausche als SWL jede Woche im JAIG-Net euren Stimmen.

Auf der Neujahrsparty der JARL vor zwei Jahren traf ich zufällig mit JA3PE (DJØOQ), OM Onishi zusammen, der kurz aus DL nach JA gekommen war. Als ich erfuhr, daß er in Landsfurt, in der Nähe von München wohnte, lebte ich sofort auf. Es warf mich fast um zu hören, daß er meinen Freund Hans, DF2MC, gut kenne. Außerdem stellte er mir auch die JAIG vor.

Im Sommer diesen Jahres hatte ich die Gelegenheit, den Ort in Deutschland zu besuchen, an dem ich vor 22 Jahren lebte. Bei Hans zu Hause Kuni treffen zu können war ein sehr bewegendes Erlebnis. Seit dem ersten QSO mit DL8SB, dem heutigen DF2MC, auf 21 MHz in CW vor nunmehr 25 Jahren hält unsere Freundschaft, die auch die Familien einbezieht, unbeirrbar an. Dank der unendlich großen Unterstützung durch Hans gestaltete sich mein DL-Aufenthalt vor 22 Jahren sehr angenehm. Ich glaube, daß ich dies nicht zuletzt dem wunderbaren Hobby Amateurfunk zu verdanken habe.

Die Kurzwellenbedingungen sind ja dabei, sich zu verschlechtern, aber ich hoffe, daß die JAIG sich durch die Anstrengungen von Kuni, OM Nakajima, OM Igarashi und anderen aktiven Mitgliedern gut entwickeln wird.

 

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Lebenslauf eines HAM

Hans Jung, DL9KCJ, #127

von 1975 bis 1983 SWL/BCL
1983 bis 1986 CB-Funk
1986 Afu-Lehrgang
ab 02/87 DH6KAJ, ab 10/87 DL9KCJ, 90% nur CW

erste JA-Station JL1CCL

RIG: Yaesu FT767GX, Antenne 16m LW, qrv von 160m bis 70cm JAIG-Mitglied seit 13.11.1990

Freue mich auf Winningen 1994


73 DL9KCJ

 


 

Weiter so

Olaf Fichtner, DL7UND, #133

Schon zehn Jahre ist es also her, daß die JAIG gegründet wurde. Zu der Zeit wußte ich nur, daß es da irgendwelche komischen Leute gab, die mit diversen Geräten in der Welt herumfunkten - ich selbst fing erst Ende '84 mit dem Amateurfunk an.

Mein Zusammentreffen mit der JAIG kann man eigentlich als berufsbedingt bezeichnen...hi. Zu Anfang war ich mir auch nicht ganz im Klaren darüber, was die JAIG eigentlich ist. So ganz wird das auch jetzt noch nicht der Fall sein, denn erstens gibt es ja leider nur zwei Gelegenheiten pro Jahr, andere Mitglieder zutreffen und zweitens hat auch jeder seine eigenen Vorstellungen zur JAIG.

Ich glaube aber, daß ich mich der Ansicht verschiedener japanischer OMs anschließen kann, die in der JAIG eine Art zweiter Familie sehen. Das liegt wohl auch daran, daß wir nicht zu groß und auch nicht nur an Leistungen (wie HSC,DIG,...) interessiert sind.

Genau diese Seite dürfte es sein, die die JAIG von vielen anderen Verbänden unterscheidet. Also, bemühen wir uns auch in Zukunft darum, daß uns eine solche JAIG erhalten bleibt!

 


 

Das unvergeßliche JAIG-Meeting ‘93

Ebisawa, JA1DM, #272

Herzlichen Glückwunsch zum zehnjährigen Gründungsjubiläum der JAIG!

Im vergangenen Jahr hatte ich auf der "ham radio '93" in Friedrichshafen zufällig die Gelegenheit, am JAIG-Meeting teilzunehmen und wurde auch als Mitglied aufgenommen.
Es war eine sehr angenehme Zeit, die ich dort bei diesem Treffen mit den Teilnehmern verbracht habe. Die Zeit verging wie im Fluge, schon ist über ein halbes Jahr vorüber, doch all die Erlebnisse auf der ham radio haben sich für immer in mein Gedächtnis eingegraben. Wenn ich mir in der kürzlich erhaltenen JAIG-News 31 das Foto ansehe, denke ich wieder zurück an die frohen Begegnungen, die ich auf diesem Treffen mit den "JAs in DL" hatte.

Es war zwar das erste Mal, daß ich DF2CW, OM Kuni, traf, doch hatte ich in der CQ ham radio" schon viele Artikel von ihm gelesen, so daß ich es gar nicht wie eine erste Begegnung empfand, sondern eher wie ein freudiges Wiedersehen. Er hat mir auch sehr dabei geholfen, eine befristete Lizenz für DL zu bekommen und mich in die JAIG aufgenommen. Ich möchte deshalb diese Gelegenheit nutzen und OM Kuni, der für diese angenehmen Erinnerungen an DL gesorgt hat, sowie allen anderen OMs, die ich an diesem Tag getroffen habe, von ganzem Herzen meinen Dank aussprechen.

Außerdem werde ich jedes Mal, wenn ich das Foto von damals betrachte, an die wunderbaren Landschaften in DL erinnert, an die sauberen Städte, an die blumengeschmückten Fenster - und mir ist, als wäre es erst gestern gewesen. Wenn man in einer derart hübschen Stadt wohnen könnte, dann wäre es sogar fast zu verschmerzen, ohne Amateurfunk auszukommen.

Ich bin immer noch hauptsächlich beim DXen auf der kurzen Welle, aber durch die verringerten Sonnenaktivitäten sind die Bedingungen auf den höheren Bändern schlechter geworden und die Zeiten, in denen man etwas arbeiten kann, recht kurz. Auch 3YØPI konnte ich deswegen gestern nicht arbeiten.

So warte ich jeden Tag ungeduldig darauf, daß bald das Frühjahr mit etwas besseren Bedingungen kommt und dann QSOs mit allen JAIG-Mitgliedern möglich sind.

Auch in diesem Jahr dürfte es wohl wieder ein JAIG-Meeting in Friedrichshafen geben. Aus dem fernen Tokyo sende ich hiermit meine besten Wünsche für ein gutes Gelingen des diesjährigen JAIG-Treffens auf Europas größter Amateurfunkmesse als auch für die weitere gute Entwicklung der JAIG-Gruppe.

 

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Rückblick auf Schottland

Murakami Mitsuru, JH3FNC, #049

Sonntagmorgen, acht Uhr.
Den Schlaf aus den Augen reibend, setze ich mich noch im Pyjama an den Tisch gleich neben dem Bett und schalte die Station ein.
Müßte demnächst nicht auf Winterzeit umgestellt werden?
Rauschen...
Ob es heute wieder nichts wird?
Ich träume ein wenig auf dem Stuhl vor mich hin.
Die Uhr steht auf halb neun.
"DF2 Charlie Wisky, Igarashi-san, roger."
Plötzlich kommt die Stimme von Kuni, DF2CW, mit 59+ hereingedonnert.
Auch das Signal von OM Kasahara, SM2HEG, ist wie immer stark.
Selbst JA1DKN, OM Igarashi, ist heute halbwegs aufzunehmen.
"Gibt es sonst noch Stationen, die einloggen möchten?"
"GMØNJP, Golf Mike Zero November Juliet Papa"
"Das war leider zu schwach, das Rufzeichen konnte ich nicht aufnehmen. Noch einmal bitte."
"GMØNJP, Golf Mike Zero November Juliet Papa...Murakami aus Schottland!"
"Igarashi-san, OM Murakami aus Schottland bittet um Aufnahme."
Durch Kuni's QSP kam ich gerade noch so in die Runde.
Ach ja, eine bessere Antenne könnte ich gebrauchen. Irgendwie wird das wohl nichts.
Neun Uhr ist vorüber, das Einloggen beendet, die Plauderei beginnt.
Obwohl DL, SM und GM reichlich von einander entfernt sind, hat man den Eindruck, in einer Ortsrunde zu sein. OM Arakawa aus Wales liegt leider in der toten Zone und ist dadurch nicht erreichbar.
Im Mittelpunkt der Gespräche steht letzten Endes immer wieder das eine Thema:
Japanisches Essen.
"Kann man in Schottland auch "richtigen" Reis kaufen?"
Während ich eifrig der Unterhaltung folge, ist es bereits nach zehn geworden.
"Papa, willst Du kein Frühstück?'
Der Nachwuchs bittet um QRX.
"Also, dann bis nächste Woche! 73!"
Wenn nur die Bedingungen nächste Woche wieder gut wären...

Auch nach der Rückkehr nach Japan sind Antennenbedingungen und Standort alles andere als gut, weshalb ich beim Einloggen immer auf QSP angewiesen bin. Wenn man jetzt sein Haus in einem Adlerhorst hätte, schön hoch, mit einem großen Beam...

de JH3FNC


Frohe Erinnerung an Deutschland

Tsutomu Kitahara, JAØDBQ, #110

Gratulation zum zehnjährigen JAIG-Bestehen!

Wenn ich mir die vielen Rufzeichen in der Mitgliederliste ansehe, denke ich sehnsüchtig an meinen eigenen Deutschlandaufenthalt zurück.

Von Februar 1972 bis November 1975 war ich dienstlich in Nürnberg. Davor hatte ich in der Nähe von Boston(USA) zu tun. Ursprünglich war geplant, daß ich bis zu meiner Rückkehr nach Japan hier bleiben sollte, aber nach einem Jahr wurde ich ganz plötzlich nach Deutschland beordert, weshalb mir auch jedwede Kenntnisse zu Europa oder gar Deutschland fehlten, ganz zu schweigen von irgendwelchen Fakten zum Amateurfunk. Nur dadurch, daß ich aus Japan die "CQ" bekam, erfuhr ich, daß es in München einen OM aus JA zu geben schien (OM Kuni, DF2CW). Da ich dienstlich viel zu tun hatte, vergaß ich mein Hobby fast völlig. Erst im Sommer '74, als ich wegen meines Visums vermutete, daß ich Ende '75 nach Japan zurückkehren würde, erinnerte ich mich an den Amateurfunk und dachte mir, daß ich doch nicht einfach so abfahren könne. Da ich wenigstens mit den OMs aus der Gegend in Kontakt treten wollte, gab ich in einer Nürnberger Zeitung eine Anzeige auf. Zweimal blieb sie ohne Resonanz, also versuchte ich es noch ein letztes Mal. "Japanischer OM sucht Kontakt..." wurde diesmal von der XYL des Vorsitzenden des größten deutschen Amateurfunkverbandes (DJ9NP) entdeckt. Ihr Mann Klaus Borig rief mich an und ich besuchte ihn.

Zu dieser Zeit war es üblich, daß man ein Rufzeichen bekommen konnte, wenn man die entsprechende Lizenz hatte - glücklicherweise hatte ich zwar noch kein Rufzeichen, aber bereits die Prüfung abgelegt.

Da es in Nürnberg eine OPD gab, hatte ich am nächsten Tag bereits die erforderlichen Papiere; nur die Übersetzung meiner japanischen Lizenz sorgte noch einmal für Hektik. Mit einem Wörterbuch bewaffnet ging ich mit Klaus, der die Übersetzung niederschrieb, den Text durch. Seine Unterschrift als Beamter genügte als Kriterium der Rechtmäßigkeit.

Gerade als ich mit meinem Antrag zur OPD kam, war dort wegen Fragen zur Lizenz eine YL aus JA, die ich um Hilfe ansprach. Es handelte sich um JH1AYS, Yoshiko Iwakami. Ich hörte später, daß sie ohne eine Lizenz zu beantragen zurückgefahren wäre und beim Newsweek-Journal angefangen hätte. Danach kam nichts mehr - wie wird es ihr wohl jetzt gehen?

So kam ich also zum Rufzeichen DJØHA, nahm an einem Treffen teil, wo ich einen 8mm-Film zeigte, den mir Freunde aus JA geschickt hatten und rührte so ein wenig die Werbetrommel - wobei ich auf anscheinend recht großes Interesse für Japan traf.

Nachdem ich mein Rufzeichen erhalten hatte, waren für mich als Bewohner einer Stadtwohnung Kurzwellenaktivitäten allerdings nur ein Wunschtraum. Deshalb ging ich sonntags ab und an zu Richard, DA1OR, (wir waren im gleichen OV) und ließ meine QSOs mit JA und der Welt nur durch den gelegentlichen Gang zum gedeckten Tisch oder zur Toilette unterbrechen - von früh um sechs bis abends um elf. Für einen derart Verrückten gab es dann den Rat "Tom, du darfst auf keinen Fall heiraten!". Tja, und genauso hat mich jetzt auch meine Familie "aufgegeben".

Im November '75, kurz vor meinem Abflug, besuchte ich DXer der Umgebung; DJ5CQ in Bamberg und Bruno, DL7CS, in Artdorf bei Nürnberg. Er war schon über 70 Jahre alt und arbeitete als DXer mit über 300 Ländern mit einer Quad. 16 Monate nach meiner Rückkehr nach Japan hatte ich mit ihm zufällig ein QSO auf 21 MHz in CW, worüber wir uns beide sehr freuten. "Wie ist die Welt doch klein!" stand dann auf seiner QSL. Wie wird es ihm wohl jetzt nach 18 Jahren gehen?

Für mich war das wirklich eine sehr frohe Begegnung. Ich habe es zwar schon etwas in die Länge gezogen, aber ich möchte zum Schluß noch eine Liste der japanischen OMs aus der 75er Rufzeichenliste, die ich vor meinem Abflug vom BPF bekommen habe, anfügen. Mit mir dürften es sieben (sechs?) Stationen sein.

DJØAE Suto Hiroshi Lindau
DJØDY Baba Hideyuki Frankfurt/M.
DJØFJ Tsutsui Koichi Hamburg
DJØHA Kitahara Tsutomu Nürnberg
DJØVK Iki Kunihiko München
DJØWV Mikita Anton(?) München
DJØZU Kawai Teruo Düsseldorf


Falls ich jemanden vergessen haben sollte, bitte ich vielmals um Entschuldigung.

de JAØDBQ/DJØHA
Kitahara Tsutomu


JAIG ist ...?

Aoki Takashi, JQ1NFY/DG6EKG, #271

Eines Tages bekam ich plötzlich einen Anruf von DF2CW, der mir von der JAIG erzählte. Außerdem lud er mich zum JAIG-Treffen ein, an dem ich auch teilnahm. (Eigentlich hatte ich ja keine richtige Lust, weil ich niemanden kannte...hi) Seitdem habe ich viele Freunde gewonnen und mein Leben hier in Deutschland ist angenehmer, irgendwie sinnvoller geworden. Darüber hinaus fand ich in der Mitgliederliste viele Namen von OMs, die ich schon vorher kannte. Ich freue mich schon darauf, beim zehnjährigen Jubiläumstreffen neue Freunde zu gewinnen. Wenn ich neue Freunde gewinne, diese Funkamateure sind, die dem gleichen Hobby frönen wie ich - das ist für mich JAIG. Ich wünsche JAIG alles Gute für die weitere Entwicklung.


Ich gratuliere zu zehn Jahren JAIG

Matsumura Hajime, DJØUL, #001

Wir Japaner im Ausland haben ja das Privileg, daß wir in Japan etwas besseres sind, sozusagen über allen Wolken schweben und jede Menge Umgang mit hohen Tieren haben. Wenn ich von diesen mit ein paar weisen Worten bedacht werde, dann schreibe ich sie in ein Notizbuch, damit sie ja nicht verloren gehen. Um mal ein Beispiel aus diesen gesammelten Werken vorzustellen: "Wenn man Deutsch und so was studiert, dann geht‘s einem später bestimmt nicht schlecht."

Letzten Endes geht diese Rechnung irgendwie nicht richtig auf. Es herrscht ja die Meinung vor, daß es nicht sehr günstig wäre, wenn man nicht ständig auf Geld aus sei. Da es aus diesem Grunde nicht gerade "in" ist, in einem Universitätsinstitut zu arbeiten, behält man so etwas besser für sich.

Übrigens; obwohl man unter Japanern bedeutend leichter Verbindungen knüpfen kann, wenn man Golf oder Majiang spielt, so gibt es doch noch einige, die sich dem völlig sinnlosen Amateurfunk widmen oder gar ernsthaft in Betracht ziehen, in DL zu leben.

So ähnlich lästern wir auch manchmal im Institut, wenn wir sagen, daß man es hier doch nur als Idiot oder Idealist aushalten könne.
Selbst wenn es sich um eine Horde von Idioten handeln sollte - die JAIG hat zehn Jahre durchgehalten und dazu gratuliere ich!

Gestern erwies mir die Universität heidelberg, an der ich angestellt bin, die Ehre einer Belohnung für 25jährige Dienste. Man bedachte mich mit 600 Mark in großen Scheinen, was auf den Monat umgerechnet zwei Mark sind. Um die eigentlich Auszeichnung (ein bedrucktes Stück Papier) in Empfang zu nehmen, durfte ich erst einmal seine Exzellenz, den Rektor, aufsuchen und dann auch noch bei den Kollegen einen ausgeben - letzten Endes ein ziemliches Verlustgeschäft. Als nächstes stände wohl das 40jährige Jubiläum an, aber das vergessen wir lieber.

Da die JAIG als Gruppe theoretisch eine unbegrenzte Lebenserwartung hat, werden wir hoffentlich noch einige Male Gratulationen zu hören bekommen.

 

news3307

Mein erster Japanaufenthalt

Axel Schwanb, DG3IAD / 7J1AOS, #246

1. März 1993, Anflug auf das abendliche Japan. Dichte Wolken verdecken die Sicht - nur die Spitze Fuji-sans ragt majestätisch heraus.

Dank eines Stipendiums des Lions Club Heilbronn hatte ich eine für mich einmalige Chance bekommen: Während eines sechsmonatigen Praxissemesters kann ich bei der Firma Toko mein Wissen im Bereich Kommunikationselektronik erweitern.
An Wochenenden und im Urlaub will ich herumreisen, um Kultur, Land und Leute kennenzulernen.
Natürlich darf das Hobby Amateurfunk während dieser Zeit nicht ruhen, weshalb ich noch von Deutschland aus eine Gastlizenz über den JARL beantragt habe. Auch half es mir weiter, daß ich schon in Deutschland Kontakt zu JAIG-Mitgliedern hatte.
Leider waren die Möglichkeiten in meinem Appartement in Tsurugashima (Saitama) - circa 40 Bahnminuten von Tokio (Ikebukuro) entfernt - beschränkt, weshalb ich dort vorwiegend Packetradio betrieb. Glücklicherweise konnte ich aber einige Male von anderen Stationen aus Funkbetrieb machen und so nahm ich am 9.Mai an der Clubstation JH1YTU bei OM Nebiya (JE1BQE) das erstemal an der JAIG-Runde teil. Auch bei OM Koyama (JP1LPH) hatte ich die Möglichkeit zu funken und konnte somit viele QSOs für das JAIG-Diplom sammeln.

Sehr schön waren die vielen Eyeball-QSOs während der von OM Nakajima (JA9IFF) organisierten JAIG Meetings; er und seine Frau haben mir außerdem die Sehenswürdigkeiten von Yokohama gezeigt. Ich möchte mich hier nochmals bei allen recht herzlich für die Gastfreundschaft bedanken.

Am 1.September hieß es dann Abschied nehmen von meiner zweiten Heimat Japan. Ich blicke auf eine wunderbare Zeit mit vielen guten Erinnerungen zurück. Sayonara !

 


Fieldday OV WØ5

Thomas Krüger, DE2DDR, #190

In der Zeit vom 4.6. bis 6.6.1993 veranstaltete der OV Magdeburg-Nord seinen schon traditionellen Fieldday vom Felsenberg.
Der Felsenberg ist eine leichte Anhöhe etwa 10km Luftlinie nordwestlich der sachsen-anhaltinsichen Landeshauptstadt entfernt und liegt in dem Kreis Wolmirstedt.

Schon zur Mittagszeit des 4. April‘s starteten die OM‘s mit der Technik beladen in Richtung "Freiheit". Nun erwarteten uns 3 Tage ohne XYL‘s, nur die Crew des OV WØ5.
Am 1. Tag erwartete uns etwas Arbeit, da wir doch zum funken und nicht zum faulenzen gekommen waren. Es wurden Zelte aufgestellt; die Technik, die aus privaten Handy‘s für 2-m & 70-cm bestanden sowie den clubeigenen Teltow 215c sowie eine Ausrüstung für PR wurde mit den dazugehörigen Antennen aufgebaut. Die Versorgung mit Strom für unsere Geräte wurde von der "Pension am Felsenberg" gesichert. Auch hier behielt das Sprichwort: Erst die Arbeit, dann das Vergnügen seine Richtigkeit, denn schon am frühen Abend konnten wir u.a. mit dem Call "DLØMAG/p" QRV werden. Von der Arbeit geplagt sind wir an diesem Abend schon früh in die Koje gegangen um für den 2. Tag fit zu sein.

Am 2. Tag wurde in gemütlicher Atmosphäre ein herzhaftes und reichhaltiges Frühstück eingenommen, daß uns auch für den ausgeschriebenen "Publikumsverkehr" stärken sollte. Unsere Freunde aus dem Kreis Braunschweig hatten an diesem Tag Streß mit ihrer Anlage, die dann doch noch rechtzeitig zum Fieldday-Contest fertig war. Nach dem Mittagsmahl, daß wir unter der prallen Sonne eingenommen haben, kamen schon langsam unsere Gäste. Wir begrüßten einige OM‘s aus dem DOK W1Ø sowie auch interessierte Nicht-OM‘s aus der nur 10m entfernten Pension. Durch zahlreiche Kontakte mit der Heimatstadt Magdeburg waren viele QSO‘s im Gange. Dadurch erfuhren wir auch, daß nicht weit vom Stadtzentrum in einer Einkaufspassage ein Polizeifest mit Amateurfunk stattfand. Dadurch konnten auch noch einige Interessierte gewonnen werden, die wir dann auf dem einfachsten Wege über die OV-Frequenz 145.500 MHZ zu uns lotsten.
So fand an diesem tage ein wirklich guter HAM-Spirit statt, den man einfach miterleben mußte. Nun wurde es auch langsam Zeit um die Bleistifte zu spitzen und für den Fieldday-Contest bereit zu legen.
Nun konnte es in CW unter dem Call DLØMS/p losgehen, das in der Anfangszeit nicht gut lief aber doch noch immer besser und interessanter wurde. An diesem Tage mit bestem Sonnenschein ging es natürlich später zur Nachtruhe

Der 3. und letztem Tag unseres Aufenthaltes stand ganz im Mittelpunkt des Abschiedes. Es wurden die Zelte, die Antennen und die Technik verstaut und zum Clubstandort gefahren.
Vielfach wurde das gute Wetter gelobt aber auch von vielen die gute Organisation dieses Treffens. Also stand für uns fest, daß diese Tradition auch ein weiterer Bestandteil des Clubs in den nächsten Jahren sein wird, wozu wir alle Interessenten herzlich willkommen heißen werden.

 


Umzug geplant

Masatoshi Ohta, JH1FNS, #294

In den letzten drei Jahren haben meine Auslandsaktivitäten leider abgenommen (sonst wird aus meinen Untergebenen nichts vernünftiges mehr...). Dafür plane ich, "aufs Land" zu ziehen. Derzeit bin ich dabei, mir einige Bauten zu überlegen und hinter dem Haus einen Berg (bzw. Hügel) zu suchen. Von 160m bis 10m soll alles auf einen Mast, einen 25m hohen, freistehenden Stahlgittermast, weshalb vor mir gerade ein entsprechender Katalog liegt. Ohne Mast mußte ich wenigstens 500 Watt fahren.

Wenn man sich mehr als 50km von Tokyo enffernt, ist der Weg zur Arbeit zwar nicht der bequemste, aber wenn man den Schwerpunkt darauf legt, am Wochenende QRV zu werden, wiegt das nicht so schwer. Als JH1FNS/CE3 (183 Länder), 9V1WE (167) und JH1FNS (89) muß man wohl "Na endlich..." sagen. Das DXCC von JA aus zu arbeiten ist ja bekanntermaßen nicht sehr einfach. Ich plane einen Dipol für 160m, einen drehbaren Dipol für 80m, eine 2Ele-Yagi für 40m, eine 3Ele für 30/17/12 und eine 4Ele für 20/15/10. Nach dem Umzug sollen ein IC-781 und eine JRL-2000F aufgestellt werden.

Im Log von GØCEO stehen nur 20 Stationen aus JA - wenn man alle Bänder zusammenzählt. Es gibt also ziemliche Probleme auf der Strecke EU-JA.
Ich überlege schon, ob ich nicht einen Tag früher umziehe und dann "mit viel "Rückenwind" auf Sendung gehe. Dann wird es hoffentlich problemlos möglich sein, mit diversen Stationen aus Europa zu arbeiten.


de JH1FNS
M. Ohta

news3308


 

CQ. CQ. CQ. hier ruft JRØDLU

Tadashi Ohori "OHM", JRØDLU, #086

Herzlichen Glückwunsch zum 10-jährigen Bestehen der JAIG-Gruppe!

Als dieser Gelegenheit (fünf-Zeilen-Aktion) möchte ich etwas schreiben.
Um mich zuerst einmal kurz vorstellen. Mein Name ist Tadashi Ohori, bin JRØDLU. Ich wohne auf dem Lande von Yokohama und arbeite ich jetzt bei einer elektrischen Firma.
Vor vier jahren, als ich nach Deutschland besucht habe, habe ich von meinem Freund gehört, daß in München sein freund (Herr Iki san, DF2CW) wohnt, der in Deutschland leidenschaftlich Funk macht. Glücklicherweise konnte ich mit Herrn Iki san telefonisch sprechen, und von ihm gerade angehört, daß in Deutschland die JAIG gibt.
Einige Tage später, nachdem ich in Japan zurückgekommen bin, habe ich von Herrn Iki san eine JAIG-Zeitung und meine Mitgliedernummer #86 dankend bekommen. Ich habe mich darüber sehr gefreut, denn ich an die JAIG teilnehmen konnte und ich war besonders mit meiner Nummer #86 zufrieden. Weil ich damals in meiner Firma für einige Projekte, INTEL 8086 Processer (Hachiroko CPU) sehr oft benutzt habe.

Zu meiner ersten Überraschung von JAIG ist, daß in JAIG viele bekannte DXer sind. Beim Treffen freue ich mich sehr mit ihr über DX, Antenne und mehrere Dinge von Funk bis ins Detail leidenschaftlich zu analysieren.
Und natürlich freue ich mich bei einer Eyeball-Qso, mit DL-Leuten und JA-Leuten zu treffen zu können. Aber es ist mir sehr schade, denn ich wegen meiner kleinen Antenne, kann ich leider nicht regelmäßig sonntäglichen JAIG-NET direkt teilnehmen. Mit meiner allerungünstigsten Antenne und gleichzeitiger schlechte HF Kondition, meine Welle direkt Europa nicht erreichen. Stattdessen habe ich Packet Radio versucht und ich kann jetzt einige Kontakte mit Mitgliedern haben. Ich hoffe auf weitere Kontakte, liebe Mitglieder, durch PR.

Meine Begegnung mit Deutschland war, als ich klein war, habe ich ein Plastic-Model gemacht. Das Model war MESSERSCHMIDT BF-109. Die Begegnung mit diesem Flugzeug, das typische deutsche Stil und Mechanismus besitzt, hat mein Leben verändert.
Seitdem ich BF-109 gemacht, habe ich große interesse für verschiedene Dinge von Deutschland.
Ich freue mich, durch JAIG und Funk, mit Deutschland einige Beziehungen haben zu können.

Im nächsten Sommer will ich nach Deutschland reisen, als meine vierte Male Deutschlandbesuch, und will ich einen HF-Transeiver und eine Mobilantenne mitbringen und will ich bei DL/JRØDLU viel QSO versuchen. (Das letzte hat meine Antenne nicht gut funktioniert und Pech gehabt.)

Ich wünsche hiermit unserer JAIG und aller Mitglieder viel Erfolg und Entwicklung.

88 und 73! Good DX!!
de JRØDLU @ JL1ZIJ

news3309

 


Gratulation

Olaf, Fichtner, DL7UND / 7J1AIT, #133

Zehn Jahre ist es also schon her, daß die JAIG-Gruppe gegründet wurde. Zu diesem Zeitpunkt wußte ich gerade einmal, daß es irgendwelche geheimnisumwitterten "Funker" gab, hätte aber nie damit gerechnet, mich selbst einmal dazu zu zählen - erst ein Jahr darauf kam ich "richtig" mit dem Amateurfunk in Berührung.

"A member of JAIG" bin ich noch nicht einmal drei Jahre (sozusagen QRL-bedingt darauf gestoßen, hi), aber ich habe in dieser Zeit mehr erlebt, als in irgend einem anderen "Verein". Vor allem freut es mich, auch heutzutage solche Beispiele von Offenheit, Hilfsbereitschaft und Zusammenhalt zu erleben.

 

news3310

 


JAIG und ich

Igarashi Shigeru, JA1DKN, #089

Das erste Mal, daß ich von der JAIG-Gruppe gehört habe, war im Februar 1989, als ich ab und zu auf 10m mit Kuni, DF2CW, QSOs in SSB hatte. Zu der Zeit mußte ich manchmal dienstlich nach Europa, so daß mir etwa zehn Tage später in München ein Eyeball-QSO mit Kuni gelang.

Wieder in Japan, stieg ich am vierten März zum ersten Mal ins JAIG-Net ein. Damals hatte JA4IKD die Netcontrol übernommen, eingeloggt waren DF2CW, DJØAAV und 4U1ITU (OP Matsumura), also vier Stationen. Allerdings konnte JA41IKD (OM Tamai) später nicht mehr teilnehmen, so daß mir die Aufgabe der Netcontrol zufiel.
Eine Weile belief sich die Zahl der eingeloggten Stationen auf sechs bis sieben, dann nahm die Zahl der JAIG-Mitglieder zu, wodurch sich erfreulicherweise manchmal mehr als 20 Stationen einloggen.
Ich fürchte zwar, daß ich durch meine nicht gerade professionelle Leitung des JAIG-Nets etwas unangenehm auffalle, hoffe aber aber auch weiterhin auf gute Zusammenarbeit.

Noch ein Wort zum Schluß: Es ist an der Zeit, daß ich auch meiner Familie Dank sage dafür, daß sie für meine wöchentliche Tätigkeit als Netcontrol zurücksteckt und mich unterstützt!

news3311


Herzlichen Glückwunsch

Yasuhisa Nakajima, JA9IFF, #021

Herzlichen Glückwunsch zum 10jährigen Gründungsjubiläum der JAIG.
Ich möchte mich auf diesem Weg bei OM Iki für seine Bemühungen für die Gruppe JAIG herzlich bedanken.

Ich erinnere mich in letzter Zeit an meiner Aufenthalt in Deutschland.
Es war mein erstes Auslands-QRV. Als ich von OM Iki über das Bestehen von JAIG gehört habe, war ich darüber sehr erfreut.
In den letzten 10 Jahren hat sich mein Funkleben auch groß geändert. Wenn ich dienstlich im Ausland unterwegs bin, wurde ich immer versuchen, von dort QRV machen zu können.
In folgenden habe ich meine bisherige Auslandsfunktätigkeit zusammengestellt.

JA9IFF 1972 ~
DJØKE 1984 ~ 1992
SO5IFF 1991
HA/JA9IFF 1991, 1992
FK/JA9IFF 1990
4U1VIC 1986 Guest OP
4U1ITU 1991 Guest OP
VS6FQ 1993 Guest OP
VR2JC 1993 Guest OP
HSØ/JA9IFF 1993
OK8EFF 1993 ~
OM9AAN 1994 ~

Ende Mai ‘94 wurde ich aus Ost-Europa QRV.
Falls Sie meine Signale hören, bitte ich um ein QSO.


JAIG

Johannes Graf, DF2MC, #111

Liebe JAIG-Freunde !

in den letzten Jahren konnte ich Japan einige Male besuchen und viele unserer Freunde persönlich kennenlernen. Die meisten Freunde , haben lange Anreiseweg und Zeiten nicht gescheut, um sich mit mir am Abend in einem schönen Restaurant in Tokyo - Akihabara zu treffen. Diese Gastfreundschaft ist einfach umwerfend, leider können wir das unseren Freunden, wenn sie uns in Deutschland besuchen, so nicht bieten. Ich möchte es jedem von uns hier wünschen, das einmal mitzuerleben.

Zur geselligen Unterhaltung gibt es vorzügliches Essen und reichlich gutes japanisches Bier! Obwohl mir die Füße vom Boden auf dem Boden sitzen einschlafen, gehen die Abende leider viel zu schnell vorbei, man hätte sich noch vieles zu sagen.
Herzlichen Dank an all unsere Freunde in Japan, für ihre großartige Gastfreundschaft!

de Hans DF2MC

 


 

Not macht erfinderisch
-erste Apamann-Antenne-

Kunihiko Iki, DF2CW, #018

Es ist schon ein Vierteljahrhundert vergangen, als ich ein Problem mit meiner Funkantenne hatte. Mit dem Rufzeichen "DJØVK" durfte ich auf allen Bändern QRV machen. Vor allem wollte ich mit meiner Heimat Verbindung aufnehmen. Damals wohnte ich in einer kleinen Wohnung im 1.Stock einer großen Wohnsiedlung. Da Funken ohne Antenne nicht möglich ist, mußte ich mir irgendwas einfallen lassen. Heutzutage werden viele Arten s.g. Apamann-Antennen angeboten, die für japanische Wohnverhältnisse entwickelt worden sind, aber doch in Deutschland auch ohne weiteres verwendbar sind. Vor 25 Jahren war das etwas anders: Man mußte alle Probleme mit dem "Amateurgeist" lösen. Glücklicherweise konnte man einige relativ primitive, ca.3m lange Stabantennen, die für den CB-Funk gedacht waren, kaufen. Nun, was sollte ich tun? Ich konnte ja sowieso nicht einen Beam aufbauen. OK, nahm ich die Stabantenne. Als Anpassung? Naja, da die Antennenelemente so kurz waren, nahm ich eine kleine Verlängerungsspule. Was machte ich als Gegengewicht? OK, das ging auch, ich benutzte einfach das Balkongeländer. Wie sollte ich diese Antennen montieren? Da die Antenne aus optischen Gründen bei der Funkpause demontiert werden mußte, war die einfachste Methode die beste: ich verwendete dafür eine kleine Schraubenzwinge. So nahm ich, die auf meine Art und Weise entstandene erste Apamann-Antenne in Betrieb. Die Anpassung, etwa 5m über dem Boden war gut. Ich schloß meinen nagelneuen TS-510 Transceiver an und stellte ihn auf das 15m-Band ein. Ich hörte jede Menge japanische Stationen und rief eine von den stärksten. Sie antwortete sofort. Was für ein Gefühl, daß ich allein erleben konnte. Ich erinnere mich immer noch gerne daran. Jeder Verbindung erzählte ich über meine Antenne, aber viele OMs haben es mir nicht geglaubt. Diese Antenne, die mir so vielFreude bereitet hat, liegt jetzt in der Garage. Vielleicht behalte ich sie für immer, damit meine Anfangsphase des Funklebens in Deutschland in schöner Erinnerung bleibt.

 

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