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... denn unsere Hilfe wir noch immer gebraucht ...


Ja, liebe Freundinnen und Freunde,

es ist tatsaechlich so. Das ganze Ausmass der Tsunamikatastrophe kann man sich nur schwer vorstellen.
Die betroffenen Kuestengebiete, die in der Karte gruen markiert sind, haben eine Laenge von ca. 580 km!! Die Wassermassen drangen in vielen Gebieten kilometerweit ins Landesinnere vor und erreichten teilweise eine Hoehe von ueber 30 m. Davon besonders betroffen waren die Praefekturen Iwate und Miyagi, weil es dort fjordaehnliche Kuestengebiete gibt und sich die Wassermassen in den "engen" Gebieten ihren zerstoererischen Weg bahnten. Naeheres koennt Ihr in Berichten von Hans, DF2MC und Mitsuko-san, DN2MC und uns beiden nachlesen.
Unsere bisherigen Spenderinnen und Spender haben bereits eine kurze Zusammenfassung mit Bildern erhalten.
Einige Freunde haben bei uns angefragt, ob die Spendenaktion weiterlaeuft. Ja, wir machen weiter - und zwar wie bisher gehandhabt, das Geld wird gesammelt und bei unserem naechsten Japanbesuch wieder direkt uebergeben. Das war und ist die beste Loesung.
Die Kontonummer geben wir auf Anfrage gerne bekannt, die Gruende fuer die Nichtveroeffentlichung in der home-page und in den News sind hinlaenglich bekannt. Bitte den Hinweis "Tsunami" bei Eurer Ueberweisung angeben.
Wir danken schon im Voraus sehr herzlich fuer Eure weitere Hilfe.





Besuch in Ishinomaki

# 018  Kuni  DF2CW und # 420 Erika DN2MCW


Bei unserem Treffen in Goslar haben wir erzaehlt, dass wir Ende Mai Japan besuchen und neben dem Besuch von Kuni's Bruder und Familie nahe Sendai das bisher eingegangene Spendengeld der Stadt Ishinomaki uebergeben werden.

Warum Ishinomaki? Nach Recherchen im Internet und Gespraechen mit Funkfreunden aus der Region haben wir diese Stadt ausgewaehlt. Ishinomaki liegt sehr nahe am Epizentrum des Erdbebens in der Praefektur Miyagi. Deshalb war die Gewalt des darauffolgenden Tsunamis besonders zerstoererisch.

So ging es also dieses Mal via Frankfurt im "grossen Vogel", dem Airbus 380 in Richtung Tokyo. Der Flug war ruhig und wir landeten wohlbehalten in Narita.

Mit Hilfe unseres Funkfreundes Suzuki-san, JA7IB, haben wir Verbindung zu Takahashi-san, JA7KE, der in Ishinomaki wohnt, aufgenommen. Er hat die Verbindung zu Sato-san, JA7MKB, hergestellt, der den Termin fuer die Uebergabe des Betrages im Rathaus vorbereitete.

Am 01. Juni wurden wir von Suzuki-san, JA7IB in Shiogama am Bahnhof abgeholt und die Fahrt ging mit dem PKW weiter, die Bahnstrecke ist zerstoert. Das Erdbeben hat seine Spuren auch auf der Autobahn hinterlassen, wir wurden teilweise durchgeschuettelt, trotz der Beschraenkung auf 60/70 km/h.

Wir wurden vom Vizebuergermeister der Stadt, Kitamura-san empfangen. Kuni erzaehlte kurz die Hintergruende unserer Idee und uebergab anschliessend den Umschlag mit der Spendensumme. Sie wurde mit grosser Dankbarkeit entgegengenommen.

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v.l.n.r. JA7IB, JA7KE JA7MKB Übergabe an KITAMURA san durch DF2CW
Foto: DN2MCW 01.06.2011 Foto: JA7IB 01.06.2011


Takahashi-san, JA7KE schlug vor, auf den Berg Hiyoriyama zu fahren, um eine bessere Uebersicht zu bekommen. Der Blick nach unten machte uns fassungslos und wir waren zutiefst erschuettert ueber das Ausmass der Verwuestung. Ein modriger, dumpfer Geruch zog bis zu uns herauf.

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mit freundlicher Genehmigung von JA7KE

Ein Teil der ueberfluteten Gebiete kann nicht mehr besiedelt werden, sie sind stellenweise bis zu 120 cm abgesunken. Bei Flut stroemt Wasser hinein und so koennen die Aufraeumarbeiten nur bei Ebbe durchgefuehrt werden. Schwereres Geraet kann hier nicht eingesetzt werden, sondern  Militaer und zivile Hilfsdienste muessen Handarbeit leisten. Es sind also noch unzaehlige Probleme, die auf eine Loesung warten. In Gespraechen erfuhren wir, dass auch viele zivile Personen aus allen Teilen Japans bei den Aufraeumarbeiten mithelfen.

Unzaehlige Menschen haben alles verloren, Haus und Heim, Verwandte, Freunde und Nachbarn. Letzten Angaben zufolge starben 15405 Menschen. Es werden immer wieder bei Aufraeumungsarbeiten Tote gefunden. Vermisst werden aber noch 8095 Menschen, sie werden wohl nie mehr gefunden, fuer viele ist das Meer ihr Grab geworden.

Wir haben versucht, das verheerende Ausmass der Zerstoerungen anhand der QSL-Karte darzustellen. Die nachfolgenden Aufnahmen koennen nur einen ganz kleinen Teil zeigen.

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Blick vom Hiyoriyama auf Ishinomaki Fotos: DF2CW 01.06.2011


Wir kamen mit einer aelteren Frau ins Gespraech, sie erzaehlte uns, dass sie alles verloren hat und ihr nur die Kleider, die sie anhatte und ihr kleiner Hund geblieben sind. Sie hat das mit so viel Fassung getragen, wir haben grossen Respekt empfunden. Wie ihr erging es sehr vielen Menschen, fast jeder mit dem wir sprechen konnten, hat Verwandte, Freunde oder Nachbarn verloren.

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Auf dem Berg standen Blumen in Eimern und Holzstelen zum Andenken an die vermissten und verstorbenen Menschen, daneben ein Plakat mit einer Aufschrift (an Alle, danke fuer Eure Hilfe). Da wurde das Herz schon sehr schwer.

Ueber eine der wieder befahrbar gemachten Landstrassen ging es zurueck bis Shiogama. Was wir hier zu sehen bekamen, wirkte zuerst wie eine Dekoration fuer einen Katastrophenfilm. Es drang erst nach und nach ins Bewusstsein, dass all die Zerstoerungen schlimme, grausame Wirklichkeit waren bzw. noch immer sind. Wenn man sich das riesige Ausmass der Zerstoerungen vor Augen fuehrt, kann man nachvollziehen, dass es noch sehr, sehr viel Zeit in Anspruch nehmen wird, bis die Aufraeumarbeiten abgeschlossen sind. Und danach wird es noch einmal lange dauern, bis wieder ein einigermassen geordnetes Leben moeglich sein wird.

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Aufnahmen bei der Fahrt von Ishinomaki nach Shiogama Fotos: DF2CW und DN2MCW 01.06.2011


Waehrend wir an diesen News arbeiteten, wurde in Japan - und zwar am Samstag, 11. Juni, genau 3 Monate nach der Katastrophe - der Toten und Vermissten mit Gebeten und Zeremonien gedacht.

In Tagajo, nahe Sendai lebt Kuni's Bruder mit seiner Familie. Einige bange Tage vergingen, bis uns die erloesende Nachricht erreichte, dass alle ueberlebt haben. Wir waren sehr dankbar und gluecklich darueber. Drei Wochen verbrachte die Familie in einer Evakuierungsstelle. Das Haus hat dank seiner Lage den Fluten standgehalten, wurde aber dennoch beschaedigt. In der Naehe brannte tagelang eine Erdoelraffinerie und so schwamm auch der dunkle Oelfilm auf dem Wasser. Inzwischen ist das Erdgeschoss nach vielen, vielen Wochen Arbeit wieder bewohnbar geworden und wir konnten dort Wiedersehen feiern. Die Freude war gross und die Augen wurden feucht, als wir uns umarmten. Auch in seiner Familie gab es Tote zu beklagen und die Erlebnisse und ausgestandenen Aengste haben sich tief ins Gedaechtnis eingegraben, auch bei Enkelkindern.
Auf der Fahrt zum Bahnhof Sendai sahen wir auch hier die Verwuestungen, die das Wasser angerichtet hatte. Neben der Strasse sind Autowracks gesammelt, sie sehen aus als haette sie einen Riesenfaust einfach zusammengedrueckt, auch hier noch zerstoerte Haeuser. Dennoch kann man Fortschritte erkennen. Bagger, Kraene und viele menschliche Kraefte sind dabei, das Chaos zu "ordnen".


news103-14Am Tag unseres Abfluges holten uns mittags am Bahnhof Tokyo Hishiki-san, JJ1CAS und Senda-san, JA1MYW ab. Sie brachten uns in die "New Tokyo Beerhall" im Bahnhofgebaeude zum Treffen. Als wir unseren "Gerstensaft" serviert bekamen, wurden wir mit nebenstehendem ueberrascht! Wir mussten herzlich lachen und bekamen auch zwei Exemplare mit.


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von li.n.re. knieend: 7K3EOP, JG1AFE, JI0SBR, JA1GWL
hintere Reihe: stehend JA1CVF, DF2CW, DN2MCW, JA1MYW, A1IFB,
JR0DLU, JA1FUY
Foto: 7K3EOP 05.06.2011

Es gab vieles zu erzaehlen und die Stunden vergingen sehr rasch, es war viel zu kurz!
Senda-san und das Ehepaar Ohori brachten uns noch bis zum NEX, mit dem wir zum Flughafen Narita fuhren. Nach unserer letzten Nacht in Japan ging es wieder zurueck nach Muenchen, wo wir puenktlich ankamen.





Bericht von unserem Besuch in Japan

# 111  Hans DF2MC  und  # 520  Mitsuko DN2MC


Meine XYL Mitsuko kommt aus dem vom Erdbeben und Tsunami betroffenen Gebiet, aus der Stadt Kamaishi in der Praefektur Iwate.

news103-16Am 11. Maerz 2011, als am Nachmittag um der Tsunami kam, ist die Uhr stehen geblieben.

Am 19. Mai konnten wir endlich zu Mitsukos Verwandtschaft und zu unseren Bekannten in Kamaishi, Otsuchi und Kirikiri fahren, vorher war es wegen den zerstoerten Bahnverbindungen nicht moeglich.

Aus unserem Freundeskreis haben wir viele Spenden erhalten, die wir den Betroffenen uebergeben haben. Vor Ort waren wir sehr betroffen, als wir das Leid und das Ausmass an Zerstoerung sahen.
Man kann es kaum fassen, wenn man vor den Truemmern steht, ueberall das gleiche Bild an Zerstoerung, ganze Strassen, Orte und Doerfer sind dem Erdboden gleich gemacht.

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Hans, DF2MC vor den Trümmern in Mamaishi


Die Leute erzaehlten von ihren Erlebnissen und Schicksalen, wie sie sich in letzter Sekunde noch retten konnten. Bei mehreren unserer Bekannten die wir getroffen haben, ist jemand umgekommen und oder sie haben alles Hab und Gut verloren.

Eine Verwandte ist im Auto umgekommen, sie war angegurtet auf dem Beifahrersitz gefunden worden und hat sicherlich noch auf ihren Mann gewartet, der im Geschaeft wahrscheinlich noch nach dem fuerchterlichen Erdbebenden was gemacht hat, von ihm fehlt jede Spur.

Die Angestellten haben sie noch weggeschickt, die konnten sich retten, fuer sie selbst hat die Zeit nicht mehr gereicht, um vor dem Tsunami zu fliehen

Wir haben auch noch in den Truemmern gesucht, aber aussichtslos in der Truemmerwueste.

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Ihre 3 Kinder waren in der Schule und haben ueberlebt. Die Spenden unserer Freunde haben wir den 3 Waisenkindern uebergeben.

Eine 95jaehrige Verwandte mit Ihrer Tochter, wurde mit dem 1. Stock des Hauses, in den sie sich gefluechtet hatten, vom Tsunami mitgerissen, das Stockwerk hat sich mit ihnen zwischen andern weggeschwommenen Haeusern verkeilt, dadurch haben sie ueberlebt.

Nach dem Erdbeben wollten einige Eltern ihre Kinder aus dem Kindergarten in Kirikiri abholen, sie wurden auf dem Weg nach Hause vom Tsunami erfasst, die Kinder aus dem Kindergarten konnten aber in Sicherheit gebracht werden.

Unzaehlige Schicksale wie diese, unvorstellbar, wenn die Leute einem das erzaehlen. Viele haben noch grosse Schulden auf Haus und oder Auto, usw., die meisten haben keine Tsunami-Versicherung die wenigstens einen kleinen Teil bezahlen wuerde. Sie fangen mit Minus wieder an, dazu die Arbeitsplaetze verloren, viele Arbeitsplaetze zerstoert. Die Regierung diskutiert jetzt, wie diesen Menschen geholfen werden kann.

news103-21Es werden Reihen-Unterkuenfte aufgebaut, wo sie zweieinhalb Jahre mietfrei wohnen koennen, die Nebenkosten muessen sie aber bezahlen. Man kann nur hoffen dass die derzeit zerstrittene Regierung da noch entgegen kommt.

Es wird taeglich im Fernsehen ueber Fukushima berichtet, die Leute aber die wie oben geschildert furchtbares erlebten, haben keinen Sinn darueber nachzudenken, sie haben momentan ganz andere Probleme, sie stehen auch nach 3 Monaten noch unter Schock, auch wenn es z. T. anders aussieht.

Die Aufraeumarbeiten gehen langsam voran, das Militaer ist im Einsatz, aber bei diesem Ausmass der Katastrophe dauern die Aufraeumarbeiten noch laenger. Wir haben junge Menschen getroffen, die aus Tokio (600km entfernt) gekommen sind und ihren Urlaub als freiwillige Helfer einsetzen. Sie muessen im ca. 60Km entfernten Tono wohnen und pendeln selbstaendig zu den Einsatzorten, weil es vor Ort keine Unterkuenfte mehr gibt.

Tausende sind noch vermisst und es werden bei den Aufraeumarbeiten noch Tote aus den Truemmerbergen geborgen, viele hat das Meer fuer immer mitgerissen.

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rechts: Personensuche, Listen der
Toten an der Anschlagtafel im
prov. Rathaus in Kamaishi
links: Vermistensuche im provisorischen
Rathaus in Kamaishi
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In Kamaishi hat der OVV, Koiwa-san, JA7CLC, 5 Clubmitglieder zu einem Treffen mit uns eingeladen.
Einer von ihnen, bereits 75 Jahre alt, hat alles verloren, unsere Spende an den Club in Kamaishi, wird er bekommen. Momentan sagt er will nicht mehr, er steht sichtlich noch unter Schock, aber Koiwa-san meint, spaeter geht es schon wieder weiter, sie alle helfen sich gegenseitig. Ein anderer hat seine Frau verloren, er wollte nach dem Erdbeben zu seiner Frau nach Otsuchi, ist aber im Stau stecken geblieben, das hat ihm das Leben gerettet.

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Mein Freund Isosaki-san, JH7IUE mit seiner Frau Yoko-san, JR7RXU, ist nach dem Erdbeben unbewusst mit dem Auto in eine falsche Strasse eingebogen, das hat auch ihnen das Leben gerettet, sein Haus und Kimono-Geschaeft sind total zerstoert.

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Itsoaki-san mit seiner Frau Yoko vor dem
zerstörten Geschäft

Ich wollte ihm helfen die Antenne abzubauen die noch auf dem Dach steht, weil das Haus, bzw. was vom Haus noch uebriggeblieben ist, abgerissen wird. Leider war das Wetter an diesem Tag sehr schlecht, ein Taifun ist durchgezogen, deshalb konnten wir an diesem Tag nicht abbauen.

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Yoko-San wäscht und trocknet die gefundenen,
zum Teil zerstörten Fotos


Sie haben aus den Truemmern auch ein Foto geborgen, wie wir vor 20 Jahren zusammen gefeiert haben, ich habe es bekommen.

Isosaki-san musste nach dem Tsunami ins Krankenhaus und Koiwa-san hat uns zu ihm nach Morioka in die Reha gefahren, um ihn und Yoko-san zu besuchen, die Wiedersehensfreude war gross.
Ich habe viele persoenliche Gegenstaende wie Fotoalben zwischen den Truemmern liegen sehen, die Leute suchen nach Erinnerungen die ihnen nach dem Tsunami noch geblieben sind.

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Suche nach Verbliebenem


Ein Ortsteil von Otsuchi wurde durch den Tsunami von der Aussenwelt abgeschlossen. Ein Funkamateur der dort wohnte, hat SOS gefunkt. Er hatte gluecklicherweise die letzten Jahre alte Autobatterien gesammelt und konnte mit dieser Stromversorgung SOS senden. Die Stromversorgung war bereits nach dem Erdbeben ausgefallen. Er wurde von einem Funkamateur in Osaka gehoert, der die Polizei verstaendigen konnte, die dann einen Militaer-Hubschrauber zur Rettung schickte.

Ein Amateurfunkgeschäft, nicht weit vom Hafen wurde total zerstoert.

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Der Besitzer/OM hat ueberlebt, seine Mutter ist umgekommen und sein Vater ist kurz nach der Katastrophe gestorben. Wenn ich in Kamaishi war, habe ich ihn oefters besucht und habe bei ihm eingekauft. Es war fuer mich sehr deprimierend in das total verwuestete Geschaeft zu schauen, ich bin lange stehen geblieben. Den bei ihm vor ca. 30 Jahren gebraucht gekauften Kenwood TS930 werde ich als Andenken aufbewahren, der funktioniert immer noch einwandfrei.

Nach dieser Katastrophe bauen die Funkamateure entlang der Kueste in Iwate, Miyagi bis Fukushima ein Netzwerk mittels Relais auf 2m / 70cm und dann ueber WiRes (Internet) auf.
In Kamaishi haben sie bereits ein Relais an einen besseren Standort umgezogen, damit die Reichweiten nach Nord, Miako (JR7VR) bis nach Sueden in Ofunato (JR7VM) und weiter ins Landesinnere bis nach Takizawa (JP7YEP) funktionieren.
Es ist schwierig, in den Kuestenregionen Verbindungen zu den Nachbarorten wegen der fjordartigen Landschaft herzustellen. Zweimal woechentlich tauschen sie auf den bereits funktionierenden Relais/Wires Strecken Informationen aus.

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Es ist erst ein Anfang und das Netzwerk wird staendig weiter ausgebaut. Ein wichtiges Ziel ist, vom oertlichen Stromnetz unabhaengig zu werden, weil, wie bei dieser Katastrophe geschehen, durch den Stromausfall alle Kommunikationsmittel ausgefallen sind.

Ein Funkfreund ist Architekt, er hat mit seinen Kollegen auf eigene Initiative kostenlose Plaene fuer preisguenstige Haeuser erstellt. Sie stellen sie auf Anfrage zur Verfuegung, weil die provisorischen Containerwohnungen, die fuer Obdachlose erstellt werden, bzw. wurden, nur 2 1/2 Jahre bewohnt werden koennen, so ist es zumindest jetzt vorgesehen.
Man kann sehen, dass die Menschen zusammenhelfen und trotz der schrecklichen Katastrophe nach vorne schauen.

Es war gut fuer uns, dass wir dort waren, mit den Menschen ueber ihr Schicksal sprechen konnten, dass wir Anteil an ihrem Schicksal haben und ihnen dadurch etwas Freude bereiten konnten.

Es ist noch ein langer Weg zur Normalisierung, wenn es fuer viele Betroffene ueberhaupt jemals wieder moeglich sein wird, sie werden noch lange Unterstuetzung brauchen.

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Das wuenschen wir Allen 
Hans, DF2MC und Mitsuko                     alle Fotos: DF2MC und DN2MC


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