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Sommerliche Grüße aus dem südlichen Bayern.....

 

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... in alle Himmelsrichtungen an unsere Freunde in nah und fern!

Das Treffen 2007 in Koblenz-Guels liegt bereits hinter uns. Fuer die Beitraege und die Fotos sagen wir herzlichen Dank. Dazu moechten wir unseren teilnehmenden Freunden kurz mitteilen, dass wir von Noda-san, unserem "Pechvogel" die Mitteilung erhielten, dass seine Schnittwunde sehr schoen verheilt ist. Sehr humorvoll schrieb er: "nun habe ich ein Andenken an das JAIG-Treffen 2007".


Apropos JAIG-Treffen: den Termin fuer das naechste Jahr koennen wir bereits bekannt geben, damit die Urlaubsplanung 2008 schon entsprechend eingeteilt werden kann.

Donnerstag, 24. April bis Sonntag, 27. April 2008
in BERGKIRCHEN (b. Dachau).

Die Einladungen werden wir - wie ueblich - rechtzeitig, Ende Oktober/Anfang November absenden.
Bedanken wollen wir uns auch fuer den "Nachschub" in unsere JAIG-Kasse.

 

Silent key
Wir haben bei unserem Treffen in Koblenz-Guels erst erfahren, dass

Hiromi GOKO,  JQ1TDJ,  #187

vor 2 Jahren verstorben ist. Hiromi-san war nur wenigen JAIG-Freunden persoenlich bekannt.

 


Treffen in Ikebukuro

#018   Kuni   DF2CW  und  #420   Erika   DN2MCW

Bei unserem Fruehlingsbesuch in Japan haben wir uns auch mit unseren Tokioter JAIG-Freunden getroffen. news9003

Dieses Mal war der Treffpunkt ein Restaurant in einem Hotel in Ikebukuro, wo wir uns zum Abendessen verabredet hatten.

Dass Hiromi, JJ1CAS Zeit gefunden hatte, wenigstens eine Weile mit uns zu verbringen, hat uns natuerlich besonders gefreut.

 

 

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v.li.n.re:  JG1NQO, JA1DKN, DF2CW, DN2MCW,
JA2RM, JA1IRT,  JA3PE, JG1GWL, JG1AFE,
JA1MYW, JA1FY

Es gab viel zu berichten, Erfahrungen wurden ausgetauscht und natuerlich war auch das diesjaehrige JAIG-Treffen ein wichtiges Thema.

 

 

 

 

 

 

 

Mit Essen und Plaudern vergingen die Stunden sehr rasch und nach dem "Gruppenbild mit Dame" mussten wir uns verabschieden. Auf Wiedersehen - entweder in Koblenz-Guels, oder sonst bei unserem naechsten Besuch in Japan.

 

 

 


Frühling an der Mosel
23. JAIG-Treffen 2007 in Koblenz-Guels

#018  Kuni  DF2CW  und  #420  Erika  DN2MCW


Das 23. JAIG-Treffen fand in diesem Jahr wieder an der schoenen Mosel statt.


Bereits am Mittwoch, 25. April fuhren wir zusammen mit unseren japanischen Freunden, Jiro, JA3UB und Mio, JR3MVF von Muenchen aus in Richtung Koblenz. Ohne groessere Staus kamen wir nach einigen Stunden Fahrt am Nachmittag ans Ziel. Im Hotel Trennheuser wurden wir herzlich begruesst und konnten uns zurueckziehen, um eine Ruhepause einzulegen. Nach dem Abendessen und einem kurzen Spaziergang warteten wir auf Raija, SM0HNV, die auch an diesem Mittwoch eintreffen sollte. Es war inzwischen dunkel geworden, aber angenehm warm und so setzten wir uns auf die Terrasse der Trattoria. Nach einer Weile fuhr ein Taxi vor und wir sahen Raija aussteigen. Nach der herzlichen Begruessung setzte sie sich noch kurz zu uns und ging dann in ihr Zimmer.

news9005Am Donnerstag trafen dann nach und nach unsere Freunde ein, auch jene, die aus Japan angereist kamen. Die Wiedersehensfreude war entsprechend gross und die Begruessung damit sehr herzlich.


Fuer den Nachmittag war eine Fahrt zur Festung Ehrenbreitstein geplant.


Edgar, DJ6DN, hatte sich Zeit genommen, um uns die Geschichte und die Schoenheiten der Festung und der Stadt Koblenz naeher zu bringen.


news9006An dieser Stelle sei ihm noch einmal sehr herzlich dafuer gedankt.

 


Als unsere Teilnehmer vollzaehlig waren, ging es mit zwei Taxis "auf zur Burg". Der Ausblick von der Festung auf "das Deutsche Eck" und die Stadt Koblenz sind immer wieder faszinierend, auch wenn man sie schon einige Male gesehen hat. Einige unserer Freunde koennen das sicher bestaetigen.

 

 

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Von oben ging es dann wieder talwaerts zum Deutschen Eck und anschliessend konnte jeder seine eigenen Wege gehen.

 


Abends fanden wir uns dann wieder zu einem gemuetlichen Plausch zusammen und genossen die vorsommerliche Waerme und Stimmung.

 

 

 

 

 

 


 

Warum ist es am Rhein so schoen .......

# 397    Gerda Jacobs    DL5OBK

Bei schoenstem Sonnenschein starten wir am Freitag, den 27.04.07 zum ersten Ausflug des diesjaehrigen JAIG-Treffens.


news9008Der Bus mit Herrn Dietrich am Steuer kutschiert uns durch die romantische Strecke des Rheintales, ganz viel Wissenswertes berichtet uns Edith, DF7WU unterwegs.

Eigentlich muesste ich vier Augen (meine Brille hilft da nicht, hi) und Rundumblick haben, um alles zu sehen, was die Landschaft zu bieten hat: kleinere und groessere Ortschaften, die sich vom Rheinufer mehr oder weniger weit in die Berghaenge ziehen, Weinberge ohne Ende, reger Schiffsverkehr auf dem Rhein, alles wird durch die fruehe Waerme in diesem Fruehjahr mit frischem Blattgruen und ueppiger Blumenpracht verziert. An vielen Stellen moechte ich rufen: "Bitte, Bus anhalten, Picknickdecke und "Futterkorb" schnappen und hinaus in die Natur!" news9009Aber so ist ja unser Plan nicht, wir sollen auch mit der Geschichte vertraut gemacht werden. Und das geht gleicht hinter Koblenz los, denn wir passieren den sogenannten Rittersturz. Ich hatte vorher nie davon gehoert, aber nun weiss ich, dass hier sogar einmal Weltpolitik gemacht wurde: Hier war gewissermassen die Geburtsstunde der Bundesrepublik Deutschland. Im Juli 1948 tagte hier die Konferenz der deutschen Ministerpraesidenten und der Militaergouverneure der westlichen Besatzungszonen. Letztendlich fuehrten ihre Beratungen zur Annahme des Grundgesetzes und zur Bildung der Bundesrepublik Deutschland. Ein Denkmal erinnert heute an diesen geschichtstraechtigen Ort.

news9010Aber das Rheintal bietet unendlich viel mehr aeltere Geschichte, davon zeugen zahlreiche Burgen, die fast alle im 13./14. Jahrhundert entstanden, die meisten waren Zollburgen und nicht alle waren vom Kaiser genehmigt.
- Burg Lahneck, dort finden im Sommer jetzt Konzerte statt
- Burg Stolzenfels, im 17. JH von den Franzosen   zerstoert und spaeter veranlasste Koenig Friedrich Wilhelm IV. den Wiederaufbau nach Plaenen von Karl-Friedrich Schinkel
- Rhens am Rhein war im Mittelalter bedeutend, denn am dortigen Koenigsstuhl wurden  damals von den Kurfuersten die deutschen Koenige und Kaiser gewaehlt
die Marksburg ist eine der aeltesten Burgen und als einzige unzerstoert
- in Boppart der "Perle des Rheins" sind noch Reste der alten Stadtmauer zu findennews9011

- zu Burg Sterrenberg und Burg Liebenstein wird eine alte Sage erzaehlt ueber zwei Brueder, die die gleiche Maid liebten, die Geschichte endete tragisch: die Brueder fielen im Zweikampf. Heute bieten die Burgen Gastronomie mit sicher toller Aussicht ueber das Flusstal
- Burg Katz und Burg Maus, diese Namen gehen auf Geschichten der Grafen von Katzenelnbogen zurueck
- Burg Rheinfels ueber St. Goar ist die groesste, sie wurde Ende des 18. JH. zerstoert, aber im 20. JH restauriert und ueber die Groesse und wechselvolle Geschichte kann man sich heute in einem Gang durch das Museum informieren
und es gibt viele mehr ...

 

In St. Goar setzen wir mit der Faehre ueber den Rhein und fahren auf den Loreleyfelsen. Die Sage geht, dass viele Schiffer nicht auf die Stromschnellen unter dem Felsen achteten, wenn dort oben die Loreley sass und zu betoerendem Gesang ihre blonden Haare kaemmte. Nach dieser Sage hat Clemens Brentano eine Ballade geschrieben und Heinrich Heine sein beruehmtes Gedicht, das von Friedrich Silcher vertont wurde. Im Kiosk auf dem Felsen fand ich eine Ansichtskarte mit englischem Text des Loreley-Gedichtes und als Uebersetzer wird (man hoere und staune) Mark Twain angegeben. Leider weiss ich nicht, ob der amerikanische Dichter auch hier war. Vielleicht kann mich jemand aufklaeren?

 

 

 

 

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news9014Von der Loreley, der Felsen hat hier uebrigens eine Hoehe von ca. 130m, hat man einen herrlichen Blick ueber das rheinische Schiefergebirge. Schieferabbau ist hier allerdings nicht mehr lohnend, es ist viel zu teuer und der Schiefer wird aus dem Ausland eingefuehrt.

 


Nach dieser Pause geht es weiter ueber Assmannshausen nach Ruedesheim. In der weltberuehmten Drosselgasse geniessen wir "bei Hannelore" unser Mittagessen. Danach haben wir ausreichend Zeit, durch den Ort zu schlendern.


Viele fahren mit der Seilbahn zum Niederwalddenkmal hinauf, dort steht eine Statue der Germania, die nach dem deutsch-franzoesischen Krieg aufgestellt wurde. Einige Wanderer laufen sogar auf dem Bergkamm zurueck nach Assmannshausen, wo wir sie mit dem Bus auf der Heimfahrt wieder "einsammeln".

 

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news9016Ich muss gestehen, dass ich gluecklich bin, nicht in der Hauptsaison durch Ruedesheim zu flanieren, denn noch ohne die ueblichen Touristenmassen ist es ein sehr entspannter Nachmittag bei schon fast hochsommerlichem Wetter.

 

Die Tagesfahrt klingt aus mit einer Weinprobe in Koblenz-Guels. Dann ist es Zeit zum Ausruhen, den Tag noch einmal im Kopf "Revue passieren" zu lassen und am naechsten Tag folgt ein neues Highlight.

 

 

 


Eine steinreiche Gegend

Friedl Gerlach   XYL   DF9ZN

news9017Am 3. Tag (Samstag, 28. April 2007) unseres diesjaehrigen JAIG-Treffens in Koblenz- Guels stand ein Ausflug nach Idar-Oberstein auf dem Programm.
Puenktlich um 8:30 Uhr holte uns der Bus am Hotel ab und die Fahrt ueber die Hoehen des Hunsruecks zur Stadt der Edelsteine konnte beginnen.
Die klimatisch als rau und unwirsch bekannte Landschaft praesentierte sich uns von der allerbesten Seite. Herrlicher Sonnenschein liess das frische Fruehlingsgruen mit den leuchtend gelben Rapsfeldern dazwischen zu einer wahren Augenweide werden.

Nach ca. zweistuendiger Fahrt erreichten wir unser erstes Ziel, die Edelsteinschleiferei Hess in Kirschweiler. Fachkundig wurden uns die einzelnen Schritte vom Rohling, in unserem Fall ein Dalmatiner-Jaspis, bis zum fertig polierten Edelstein erklaert und vorgefuehrt. Das letzte gruendliche Polieren durfte unser juengstes JAIG-Mitglied Arianne uebernehmen. news9018Mit viel Eifer und grossem Geschick hat sie diese Aufgabe gemeistert. Den eigenhaendig polierten Stein durfte Arianne verdienterweise als Andenken mitnehmen. Doch auch wir "nur Zuschauer", bekamen solch einen Dalmatiner-Jaspis als Souvenir geschenkt. Anschliessend blieb genuegend Zeit die Ausstellungs- und Verkaufsraeume in Augenschein zu nehmen. Natuerlich blieb es nicht beim Ansehen, auch gekauft wurde reichlich. Finger-, Hals- und Ohrschmuck ging ueber diverse Verkaufstheken. news9019Leider wurde kurz vor der geplanten Weiterfahrt Noda san zum Pechvogel des Tages. Beim ungluecklichen Fallen zog er sich eine erheblich blutende Wunde an der Wange zu, so dass er in fuersorglicher Begleitung von Mitsuko Graf mit dem Krankenwagen in die Klinik gebracht werden musste.
Nach dieser kleinen Aufregung und Verzoegerung ging es mit dem Bus weiter nach Idar-Oberstein. Unterhalb der bekannten Felsenkirche im Ortsteil Oberstein fand unser Busfahrer eine geeignete Parkmoeglichkeit und wir wurden mit reichlich Zeit zur freien Verfuegung entlassen.

news9020Einige von uns machten sich sogleich auf den beschwerlichen Weg zu der Ende des 15. Jahrhunderts erbauten Felsenkirche. Ca. 230 Treppenstufen mussten bewaeltigt werden. Doch oben angekommen, belohnte der herrliche Blick von der Aussichtsplattform des Glockenturmes alle vorherige Muehe. Auch im Kirchenraum gab es neben dem mittelalterlichen Fluegelaltar viele weitere Kunstwerke zu bewundern.

 

 

 

news9021Die Mueden und/oder Fusskranken, denen der Aufstieg zu beschwerlich war, bummelten indessen in der Fussgaengerzone oder liessen sich in einem der zahlreichen Lokale nieder.
Schliesslich fanden sich aber alle puenktlich zur vereinbarten Zeit am Bus ein. Auch Mitsuko mit Noda san, dessen Wunde zwischenzeitlich aerztlich versorgt worden war, stiessen per Taxi zu uns.

Wieder komplett, konnten wir zur Edelsteinmine Steinkaulenberg, der einzigen in Europa, die zur Besichtigung freigegeben ist, weiterfahren. Vom Parkplatz fuehrte ein etwa 10 minuetiger Fussweg zum Eingang des Besucherstollens, in dem bis 1870 Edelsteine abgebaut wurden. Da bei unserem Eintreffen bereits weitere Besucher auf Einlass warteten, die Personenzahl fuer eine Fuehrung aber begrenzt ist, musste unsere Gruppe geteilt werden. news9022Doch auch fuer die zweite Gruppe wurde die Wartezeit bis zum Einlass nicht lang. Bei Getraenken, Gespraechen und dem Geniessen der schoenen Aussicht liess es sich gut warten. Schon bald hiess es: "Die schuetzenden Helme aufsetzen und ab in den Berg".

Waehrend der fachmaennischen Fuehrung durch den mehr als 400 Meter langen, kuehlen, feuchten und duesteren Stollen wurde uns viel Interessantes ueber die Jahrmillionen zurueckliegende Entstehung der Edelsteine und deren Abbau erzaehlt. Mit Staunen sahen wir im Muttergestein grosse "Blasen" von Achaten, Bergkristallen, Amethysten, Rauchquarzen und Jaspis. Von installierten Scheinwerfern oder der Lampe unseres Fuehrers angestrahlt, entfalteten diese unterirdischen, glitzernden Kostbarkeiten ihre ganze Pracht und Schoenheit.

news9023Nach circa 60 Minuten unter der Erde hatten uns das helle Sonnenlicht und die wohltuende Waerme wieder.


Eilig ging´s zurueck zum Bus, der uns schnell und sicher wieder nach Koblenz -Guels brachte, wo schon bald das Abendprogramm beginnen sollte.

 

 



Der "koenigliche" Samstag Abend

# 297   Edith Gillrath    DF7WU

news9024Zum Abschluss eines jeden JAIG-Treffens freuen wir uns schon auf einen gemuetlichen Abend mit einem kleinen Rahmenprogramm.
Nach dem Abendessen hielt Kuni, DF2CW einen kurzen Rueckblick ueber die Aktivitaeten des vergangenen Jahres. Er begruesste die Gaeste, u.a. den OVV von Z11, Heinz - DF9PR und den BVV Suedwest vom VFDB, Edgar, DJ6DN, der auch Mitglied der JAIG Gruppe ist.
Den Jahrespreis unserer Vereinigung, der in jedem Jahr Mitgliedern fuer besondere Aktivitaeten verliehen wird, ueberreichte - wie stets - Bertin, DJ9WH mit launigen Worten. Mitsuko und ihr OM Hans, DF2MC waren in diesem Jahr die Auserwaehlten. Sie wurden von allen herzlich beglueckwuenscht, denn ihre Einsatz- und Hilfsbereitschaft fuer die Gruppe war stets vorbildlich.

Aber wir hatten noch eine andere Ueberraschung im petto! Im Stadtteil Guels, wo auch unser Tagungshotel war, wird traditionsgemaess im Fruehjahr eine Blueten- und Weinkoenigin gekuert. Obwohl ganz neu im Amt, besuchte sie uns mit ihren 2 Pinzessinnen. Ihre Stippvisite fand grosse Resonanz, zumal sie unsere japanischen Freunde auf japanisch begruesste. Den 3 jungen Damen hat der Besuch bei uns sichtlich Spass gemacht. Nach einem Eintrag in ihrem Gaestebuch durch Kuni, verliessen uns die "Majestaeten" wieder, denn sie hatten an diesem Abend noch ein volles Programm zu absolvieren.

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Des weiteren ueberbrachte eine Vertreterin der Koblenzer Stadtverwaltung die Gruesse der Stadt und last but not least hat uns eine befreundete Akkordeonspielerin mit rheinischen Melodien unterhalten. 2 Lieder, von denen deutsche und japanische Texte vorlagen, wurden sogar gemeinsam gesunden. Es war das "Loreleylied" und "Am Brunnen vor dem Tore".
Zusammenfassend moechte ich sagen, dass es ein harmonisches Zusammensein war. Besonders gefreut hat es uns, dass nicht nur japanische Freunde gekommen waren, die mit ihren Partnern in der Bundesrepublik wohnen, sondern dass auch 5 Freunde aus ihrem japanischen Heimatland zu diesen Treffen eingeflogen sind.
Allen rufen wir ein herzliches AUFWIEDERSEHEN zu.

 


Hallo, liebe Freunde ... am Samstagabend
Auf Wiedersehen ... am Sonntagmorgen

# 018  Kuni  DF2CW und  # 420  Erika  DN2MCW

Nachdem der Bus uns alle wieder wohlbehalten zum Hotel gebracht hatte und das obligatorische Gruppenfoto sozusagen "im Kasten" war, hiess es, sich fuer das Abendprogramm vorzubereiten.

 

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news9028Im "Saal" waren die Tische bereits vom "guten Geist" Danuta vorbereitet und eingedeckt, ein Mikrofon war installiert, sodass einer froehlichen Abendrunde nichts mehr im Wege stand. Nach und nach kamen unsere Freunde die Treppen hochgestiegen, Gaeste, die sich angesagt hatten, trafen ein.
Das Abendessen liess aber auf sich warten und es gab einige Verwirrung. Aber durch den beherzten Griff von Edith zum Mikrofon und mit ihrer Hilfe ging danach alles rasch und reibungslos und jeder bekam sein vorbestelltes Gericht.

 

 

news9029Kuni, DF2CW begrüsste nach dem Essen die Gaeste: Frau Hoffmann als Vertreterin der Stadtverwaltung Koblenz, Heinz Rosenbaum, news9030DF9PR, OVV von Z11, unsere Freundinnen und Freunde, die aus Schweden und Japan angereist kamen: Raija, SM0HNV, Jiro und "Mio" Miyoshi, JA3UB und JR3MVF, Noda-san, JA1FY, Shibue-san, JG1NQO, Ohnishi-san, JA3PE und Funkfreund Christian, DL2KCK mit seiner Familie und. Die Gruesse jener Freunde, die nicht dabei sein konnten, wurden uebermittelt.
Danach bekamen wir "koeniglichen" Besuch, der - natuerlich - besonders die Herren der Schoepfung erfreute. Zur grossen Ueberrraschung und Freude unserer japanischen Freunde wurden sie mit "heimatlichen" Worten begruesst!

news9031news9032Frau Hoffmann ueberbrachte mit Charme die Gruesse der Stadt Koblenz und in ihrer kurzen Ansprache fand sie es bemerkenswert, dass es bei diesem Hobby einen nicht geringen Anteil an "weiblichen" Funkamateuren gibt.

Als Bertin, DJ9WH ans Mikrofon trat, warteten alle Freunde gespannt auf die "Preisvergabe".

Die Ueberraschung stand den beiden "Graf's", Hans DF2MC und seiner XYL Mitsuko ins Gesicht geschrieben. Und die Glueckwuensche und den "Applaus" haben sie wirklich verdient, die Beiden haben sich immer wieder fuer unsere JAIG-Familie eingesetzt.

 

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news9034Die Preistraeger des Vorjahres, Jiro und Kyoko (Mio) Miyoshi hatte Kuni bereits bei seiner Begruessung vorgestellt. Die beiden hatten an der DX-pedition nach Lakshadweep (Inseln im arabischen Meer) teilgenommen. Frank Rosenberg, DL4KQ war einer der deutschen Teilnehmer und wir freuten uns, dass er diesen Abend zusammen mit seiner XYL mit uns verbrachte.

 

news9035Frau Goss, eine befreundete Akkordeonspielerin sorgte dann fuer eine froehliche Stimmung. Natuerlich wurden auch 2 der bekanntesten Lieder gesungen und zwar in deutscher und japanischer Sprache.
news9036Dazu kam dann noch ein sehr lustiger Beitrag, naemlich die Loreley auf saechsisch, den uns Uschi, XYL von Guenter, DG2YEL vorgetragen hat. Es wurde sogar zwischendurch auch das Tanzbein geschwungen und spaeter sang Raija, SM0HNV in japanischer Sprache zusammen mit Shibue-san, Mieko-san und Mitsuko-san noch das bekannte Lied "sakura, sakura".

 

 

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Die Stunden vergingen sehr schnell in der gemuetlichen Runde, mit sehr interessanten Gespraechen und viel Froehlichkeit.

 

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news9040Am Sonntag, nach dem Fruehstueck hiess es dann wieder Abschiednehmen und auf Wiedersehen sagen bis zum naechsten Treffen.

 

Unsere Freundin aus Schweden und die Freunde aus Japan wurden von einem Taxi abgeholt und langsam, langsam wurde der Parkplatz vor dem Hotel Avantgarde leer.

 

 

 

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Wir moechten unserer langjaehrigen Freundin Edith, DF7WU herzlich danken fuer die viele Muehe und die gute Vorbereitung dieses Treffens. Ohne ihre Hilfe waere dieses schoene Zusammensein nicht moeglich gewesen.

 

 

 


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Anlaesslich des JAIG-Treffens in Koblenz-Guels wurde die JAIG-Clubstation DL0DJF mit der Sonder DOK“07JAIG” im Zeitraum von 15. April bis 31. Mai durch Guenter, DF9ZN, #108 und Janos, DL7AOJ, #514 betrieben.
Euch Beiden ..... HERZLICHEN DANK ..... fuer Euren grossen Einsatz!

Hier die kleine Statistik:  
1.) Verbindungen gesamt 485
2.) davon JAIG-Mitglieder

18

3.) Laenderzahl 35
4.) Direktverbindungen mit Japan 17
5.) Operations Mode CW, SSB, RTTY, PSK31
6.) Operations Frequenzen 3.5, 7, 10, 14, 18, 21, 144 und 430 MHz

 


 

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Manchmal werden wirklich Träume wahr...

# 397   Gerda Jacobs   DK5OBK

Am Freitag, den 15.06. konnte ich endlich mein Weihnachtsgeschenk verwirklichen und erleben: ein open air Konzert in den Herrenhaeuser Gaerten in Hannover mit Lang Lang und Orchester.

Fast zwei Wochen lang schien die Sonne und am 15. war der Himmel grau in grau, oje. Eine Bekannte aus Hannover rief mich nachmittags an und sagte: "Es regnet schon den ganzen Tag hier, aber das Konzert findet auf jeden Fall statt, die Musiker haben eine ueberdachte Tribuene." news9046Na, schoene Aussichten! Trotzdem voller Vorfreude liess ich mich "bewaffnet" mit Regenmantel und Schirm von Joachim nach Herrenhausen bringen. Es war trocken von oben, dennoch wurden an den Eingaengen Regenponchos ausgeteilt, denn der Himmel sah aus, als ob er jeden Moment saemtliche Schleusen oeffnen wuerde. Alle Besucher zogen sich am Platz sogleich die Regencapes ueber, so dass waehrend des Konzertes niemand stoeren musste.
Und dann ging es endlich los:
Zuerst stellte sich das Orchester Gulbenkian (aus Portugal) unter seinem Dirigenten Lawrence Foster mit der Symphonie Nr. 1 von Serge Prokofieff vor.
Dann erschien Lang Lang - ein eleganter junger Mann - und das Genusserlebnis begann mit Beethovens Konzert fuer Klavier und Orchester Nr. 1 C-dur, wundervoll, nur nicht die Augen schliessen, um keine Geste des Kuenstlers zu verpassen. Natuerlich wurde alles auf Grossleinwand uebertragen, denn bei etwa 5800 Besuchern waren die Musiker doch fuer die meisten recht weit weg.

news9047Da - ploetzlich ein leiser Fluegelschlag ueber uns, eine Ente zog dicht ueber unsere Koepfe, machte zweimal laut quak-quak und war wieder verschwunden. Wir mussten uns wirklich beherrschen, nicht laut zu lachen, in dem Moment sah ich um mich herum wirklich nur "in sich hinein kichernde Menschen".
Waehrend der Pause wurde es dann doch noch nass von oben, aber der leichte Regen konnte uns "Plastikverhuellte" ueberhaupt nicht irritieren. Es war einfach ueberwaeltigend, wie Lang Lang das B-moll Klavierkonzert Nr. 1 von Peter Tschaikowsky darbot mit allen Facetten von forte bis piano, vom Orchester phantastisch unterstuetzt. Und nicht nur die Ohren wurden verwoehnt, es ist einfach auch eine Freude, dem sympathischen Pianisten zuzuschauen. Nach der Zugabe "Traeumerei" von Schumann trat ich den Heimweg an - eigentlich haette ich das ganze Konzert sofort noch einmal erleben moegen.
Und dann kam doch noch der grosse Regen, aber tatsaechlich: eine Zeitung schrieb "der Pianist Lang Lang hat mit seiner Musik die Wettergoetter besaenftigt.

 


Maneki Neko
(winkende Katze)

# 190 Thomas Krueger DH5MM

Maneki Neko ist ein japanischer Gluecksbringer. Diese Figuren, die meist aus Porzellan oder Keramik bestehen, werden z. B. in Restaurants, Geschaeften oder Pachinko-Hallen aufgestellt. Maneki Neko gibt es in den verschiedensten Formen, Farben und Groessen.
Maneki Neko haben die rechte oder linke Pfote (manchmal auch beide) zum Heranwinken angehoben. Hebt die Katze ihre rechte Pfote, so soll sie Wohlstand bringen. Hebt sie dagegen die linke Pfote, dann verspricht man sich davon mehr Besucher. Je hoeher die Pfote angehoben ist, desto groesser wird auch die Wirkung sein.

news9048Farbe
Urspruenglich hatten die verschiedenen Farben nur dekorativen Charakter, heute werden ihnen unterschiedliche Bedeutungen zugeschrieben.
Am haeufigsten zu finden sind weisse Maneki Neko mit schwarzen und roten Flecken. Weisse Katzen sollen Reinheit vermitteln, schwarze und rote dagegen schuetzen vor dem Boesen oder vor Krankheiten. Gold steht fuer Wohlstand, gruen fuer eine gute Ausbildung und rosa fuer die Liebe.
Oft haelt die Maneki Neko eine goldene Muenze, eine Koban. Diese Muenze aus der Edo-Zeit soll die Aufgabe, Wohlstand zu bringen, unterstuetzen. Auf ihr steht meist ein Wert von zehn Millionen Ryou.
Geschichtlicher Hintergrund
Maneki Neko entstanden in Japan vermutlich gegen Ende der Edo-Zeit (1603-1867). Erstmals erwaehnt wurden sie in einem Zeitungsartikel im Jahr 1876. 1902 gab es Werbeanzeigen, welche davon zeugen, dass zu diesem Zeitpunkt Maneki Neko bereits populaer waren.
Fuer die Japaner bedeutete eine Katze ausserdem Schutz der Vorraete vor Parasiten (was dem Wohlstand gleichkam). Fuer die aermeren Japaner soll es typisch gewesen sein, vor der Tuer Katzenfiguren aufzustellen, wahrscheinlich um Maeuse durch Abschreckung fernzuhalten.
Entstehungsgeschichten
Ueber den Ursprung der Maneki Neko gibt es eine grosse Zahl von Geschichten. Eine Auswahl daraus:

Die Tempelkatze
Der Sage nach existierte in Setagaya nahe Tokio ein heruntergekommener Tempel, in dem ein Priester und seine Katze Tama in Armut lebten. Eines Tages musste der reiche Fuerst Naotaka Ii aus Hikone in der Naehe des Tempels unter einem Baum warten. Die Katze winkte dem Fuersten von der Eingangstuere des Tempels aus zu, und als dieser das Tier wahrnahm, folgte er der Einladung - gerade noch rechtzeitig, um nicht von dem Blitz getroffen zu werden, der kurz darauf in den Baum einschlug. Der Moench und Naotaka Ii wurden Freunde, und aus Dankbarkeit fuer seine Rettung machte der Fuerst den Tempel zur Familienweihestaette Gotokuji. Schon bald wurde diese zu einem reichen Haus.

Die Kurtisane
In Yoshiwara im Osten Tokios lebte eine Kurtisane namens Usugumo, die ihre Katze ueber alles liebte. Eines Abends knabberte die Katze an ihrem Kimono. Da der Eigentuemer des Bordells glaubte, die Katze sei verhext, toetete er sie. Um die unglueckliche Usugumo aufzumuntern, schenkte ihr ein Kunde als Andenken eine Katze aus Holz.

 

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