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"Heast as net ...., wia de Zeit vageht ......" (Hoerst Du nicht, wie die Zeit vergeht ....)


so singt der Hubert von Goisern


Ja, ja liebe Freunde, ein halbes Jahr geht schnell vorbei - und es ist Zeit fuer die naechsten JAIG-News. Die Abstaende zwischen unseren News werden immer laenger - das liegt mit daran, dass wir immer weniger Beitraege erhalten. Also - bitte nehmt Euch ein wenig Zeit und helft mit, dass unsere News wieder ein bisschen mehr Leben und Farbe bekommen.

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JA0KG - Shun SATO

In den JAIG-News 81 und 83 mussten wir Euch die traurige Nachricht vom Ableben unserer langjaehrigen Mitglieder Siegfried, DK6PK und Hara-san, JA3BAG mitteilen.

 

 Bei unserem Treffen in Berchtesgaden mussten wir auch den Tod von Sato-san, JA0KG bekannt geben.

 

 

Berchtesgaden ......... es waren wunderschoene Tage, an die unsere Freunde bestimmt gerne zurueckdenken. Wir moechten OM Hans, DF2MC und seiner XYL Mitsuko noch einmal fuer die viele Arbeit danken, die sie mit der Organisation unseres Treffens hatten.

Fuer alle Spenden, die wir persoenlich, per Ueberweisung oder durch "Aufrunden" bei der Abrechnung in Berchtesgaden erhalten haben, wollen wir uns ganz herzlich bedanken.

Dazu noch eine Anmerkung fuer Freunde, die per Ueberweisung spenden: durch interne Umstellungen in der Stadtsparkasse Muenchen muessen wir bitten, ab sofort als Empfaenger / Beguenstigten Kunihiko IKI anzugeben. Bei Verwendungszweck bitte unbedingt JAIG-Spende und das Rufzeichen angeben - siehe auch unseren Hinweis auf Seite 2 - JAIG-Daten.

Die HAM RADIO (v. 23.-25. Juni) in Friedrichshafen rueckt immer naeher und wir freuen uns auf ein Wiedersehen - wie schon gewohnt tagsueber im Messerestaurant bzw. am Abend im Clubrestaurant in Fischbach.

 

 


 

 

Gedenken an Siegfried Jungwirth, DK6PK, #080

# 297 - Edith Gillrath - DF7WU und #018 Kuni - DF2CW


Bei den JAIG-Freunden war unser langjaehriges Mitglied Siegfried, DK6PK bekannt und beliebt.
Die Nachricht von seinem Tod, kurz vor seinem 65. Geburtstag kam fuer uns ueberraschend und hat uns tief getroffen.

Siegfried war nicht nur mehr als 35 Jahre OVV von Z11 in Koblenz, er war sozusagen einer der Ersten, der sich unserer Gruppe angeschlossen hat.

Er war sehr aktiv und unterstuetzte uns nach besten Kraeften. Er organisierte - neben vielen anderen Taetigkeiten - auch einige JAIG-Treffen, an die sich unsere Freunde sicher noch immer gerne erinnern werden. So auch das Treffen in Winningen zum 10-jaehrigen Bestehen unserer Gruppe.

Er engagierte sich stets fuer Jugendliche, organisierte Ausbildungskurse und trug dazu bei, dass sie die Funkamateurpruefung ablegen konnten.

1996 erhielt Siegfried in Diessen am Ammersee den JAIG-Preis und war damit einer der Ersten, die diesen Preis erhalten haben. Bei fast allen unseren Jahrestreffen war er mit seiner XYL Irmgard dabei.

Siegfried lebte und verkoerperte den Leitgedanken der Funkamateure:


Der Funkamateur ist freundschaftlich,
sein Handeln ist voelkerverbindend.
Er vertritt sein Land und ist sich dessen immer bewusst.
Der Funkamateur hilft helfen,
aber er draengt sich nicht auf.

Wir werden Dich, Siegfried, DK6PK immer in guter Erinnerung behalten.

 

 


 

Erinnerungen an OM Shuzo Hara, JA3BAG

# 079 - Bertin Butz - DJ9WH


news8503Insbesondere den langjaehrigen Mitgliedern wird wohl der allzu fruehe Tod von OM Hara, JA3BAG, sehr nahe gegangen sein, war er doch ein JAIG-Gruendungsmitglied.
Als Germanistik-Professor in Kyoto lagen ihm natuerlich Kontakte mit deutschen Stationen besonders am Herzen. Seine DIG-QSL-Karte spricht ja fuer sich.

So lernte auch ich 1982 OM Hara als perfekt deutsch sprechenden Japaner durch ein zufaelliges QSO kennen. Bedingt durch haeufige Dienstreisen kam es dann sogar im selben Jahr noch zur ersten persoenlichen Begegnung in Osaka. Ich wurde nicht nur am Bahnhof abgeholt, sondern nach Absolvierung des touristischen Programms auch noch bis zu meiner naechsten Station nach Kyoto begleitet. Dank OM Hara's guter Beziehung zum Firmeninhaber Tokuzo Inoue JA3FA erfuhr ich sogar eine persoenliche Fuehrung durch den ICOM-Betrieb, wo damals das Flagschiff IC780 entstand. Nebenbei bemerkt, befand sich auch in einem der zahllosen Labors der legendaere Yaesu FT-One, den mir der Chef des Hauses guenstig ueberlassen wollte.

Einige Jahre spaeter durften auch die Teilnehmer einer vom DARC organisierten Japan-Reise in Kyoto OM Hara's unermuedliche Hilfsbereitschaft und Geduld erfahren, wie uebrigens spaeter auch so manch anderes JAIG-Mitglied.

Anlaesslich eines Studienaufenthaltes in Deutschland kam dann 1985 OM Hara nach Winningen zum ersten JAIG-Treffen, an dem ich als einziger "Fremder", d.h. Nicht-Japaner, teilnehmen konnte.

news8504Auf seine naechste Deutschland-Reise im Sommer 1987 nahm OM Hara auch seinen Sohn Dai mit, wobei auch Muenchen auf dem Programm stand. Natuerlich durfte Schloss Neuschwanstein nicht ausgelassen werden. Damals war der so genannte Muenchner Kreis noch recht klein.

Gut zehn Jahre spaeter hatten dann meine Frau Mieko und ich in Osaka noch einmal die Gelegenheit zu einem gemuetlichen Abend mit den beiden Hara's und OM Komatsu JA0CQP sowie OM Arakawa JA3AER.

Nicht nur wir werden den begeisterten Funkamateur und guten Freund OM Hara vermissen.

 

 


 

22. JAIG-Treffen in Berchtesgaden (12. - 14. Mai 2006)

# 018 - Kuni - DF2CW und #420 - Erika

 

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news8506Unter dem Motto "der Watzmann ruft" haben wir uns im schoenen Berchtesgaden getroffen. Auch Freunde aus Japan und Schweden fanden den Weg in die herrliche Bergwelt.
news8507Es gab ein interessantes Rahmenprogramm und einen froehlichen Festabend.

 

Bereits am Mittwochabend bekam DF2CW, Kuni zu seiner grossen Ueberraschung von OM Hans, DF2MC und Erika die neue JAIG-Fahne ueberreicht.

Die schon frueher angereisten Freunde teilten sich (am Donnerstagnachmittag) in zwei Gruppen. Eine fuhr zum Dokumentationszentrum Obersalzberg und die zweite Gruppe hat den herrlichen Ausblick vom Jenner genossen.

Am Freitagmorgen dann hiess es die Ueberjacken und Ueberhosen anziehen und Einfahrt ins Salzbergwerk. Danach gab es eine Busfahrt ueber die Rossfeldpanoramastrasse bei strahlendem Sonnenschein und einem wunderbaren Rundblick ueber die noch schneebedeckten Berge bis zum Dachstein. Nach einem guten Mittagessen im gemuetlichen Biergarten des Gasthauses Waldstein ging es zum Koenigssee und mit dem Schiff nach St. Bartholomae - natuerlich mit dem beruehmten "Echo". Die beruehmte, beruechtigte - weil gefaehrliche - Watzmannostwand zeigte sich von ihrer schoensten Seite im Sonnenschein.

 

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news8509Am Samstag blieb die Mozartstadt Salzburg ohne den beruehmten Schnuerlregen, sodass wir trockenen Fusses beim Stadtrundgang die Sehenswuerdigkeiten bewundern konnten. Viele Funkamateure kennen den "Dopplereffekt", aber wissen sie auch alle, dass er in Salzburg geboren wurde?
news8510Das Schloss Hell-brunn mit seinen Wasserspielen sorgte am Nachmittag fuer einen "feuchten" Spass.

 

Das Abendprogramm jedoch war der Hoehepunkt des Treffens.

news8511Fuer die musikalische Unterhaltung sorgte die Familie Schnell aus Wagrain im Salzburger Land mit alpenlaendischer "Stubenmusi", die mit viel Applaus bedacht wurde.

news8512Mit dem Bergmannslied "Glueck auf, Glueck auf" kam Hans-Otto, DF8PO mit seiner 100 Jahre (!!!) alten Grubenlampe und Bergmannsjacke, um uns eine nette Bergbaugeschichte in Gedichtform vorzutragen.

 


news8513Nach seinem Vortrag spielte die Familie Schnell ein japanisches Volkslied fuer Bergleute, das sie extra fuer diesen Abend einstudiert hatte und unsere japanischen Freunde tanzten dazu.


news8514Unser japanischer Freund OM Miyamoto, JE3BEQ, hatte seinen Dirigentenstab mitgebracht und wir sangen alle zusammen japanische und deutsche Volkslieder unter Leitung unseres JAIG-"Seiji Ozawa".

 

 

 

news8515Die Familie Schnell sorgte noch fuer einen gelungenen Abschluss, bei dem viele unserer Freunde tanzten und mitschunkelten.

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Arianne, DN6QO mit Werner, DJ4SG
und XYL Hildegard

 

 

 

 
Unsere JAIG-Familie ist wieder groesser geworden. Ganz besonders freuen wir uns ueber juengstes Mitglied - Arianne, DN6QO mit der #513.

 

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Arianne, DN6QO, #513 beim ersten
QSO mit Japanischen Stationen
Mai 2006

 

 

 

 

news8518Am Sonntag hiess es dann: "Pfueat Gott" gemuetlicher Gruenberger Hof und schoenes Berchtesgaden!

Wir verabschiedeten uns mit dem Versprechen, beim JAIG-Treffen 2007 wieder dabei zu sein.

 

 

 

 


 

Hallo JAIG Freunde,

hier ist der neue, DG 2 YEL, Guenter Riewe aus Deggendorf ( frueher Muenster) #512.
Wie stehe ich zu Japan?

1967 hoerte ich zum erstenmal etwas von Aikido, im PSV Muenster lehrte ein Japaner Aikido, Katsuaki Asai, 4. Dan (heute 8. Dan) aus Tokyo.
Ich habe sofort mit dem Training angefangen und mit meinem Freund Willy Hatt das erste private Aikido Dojo 1970 in Deutschland aufgebaut.
1975 war dann die Reise nach Japan angesagt. Ich habe auch im Hombu Dojo in Tokyo trainiert, heute besitze ich den 5. Dan und muss noch immer ueben.
1986 bekam ich die Amateurfunkgenehmigung der Klasse 2. (CW war nicht mein Ding). Also habe ich auf Satellitenfunk umgestellt.

Im Januar 2002 stand in der Zeitschrift Amateurfunk, Quo vadis, Amateurfunk: Relaisfunk via Internet? Von UWE Wensauer - DK1KQ. Das Programm hatte damals den Namen i LINK (heute Echolink). Nach 8 Std. konnte ich mein erstes QSO fahren, mit DL1ZAV Rudolf in Bangkok.

Am 05.04.02 hatte ich das erste QSO mit Teruaki Nishima JA3QUU in Osaka und war ueberrascht, dass er so gut Deutsch sprach. (Er ist auch JAIG Mitglied) Wir haben viele, viele QSOs gefahren bis er mir sagte, er wolle 2005 Urlaub in Europa machen, und waere auch in Muenchen bei seinem Freund Kuni, DF2CW. Ich war inzwischen von Muenster nach Deggendorf verzogen. Wir machten sofort einen Termin aus, um uns bei Kuni in Muenchen zu treffen. Die schoene Geschichte steht in der JAIG News Nr. 80

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Fuer mich stand fest, Mitglied in der JAIG zu werden und habe mich spontan auf dem 22. JAIG Treffen in Berchtesgaden eintragen lassen.

Meine XYL Uschi & ich moechten uns fuer die schoenen Stunden und die Betreuung in Berchtesgaden bei allen bedanken.

73 / 55 Uschi & Guenter

 

 


 

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Unsere Fahrt zum Koenigssee

# 397 - Gerda Jacobs - DL5OBK

Wer kennt nicht das beruehmte Bild vom Koenigssee mit der Kapelle von St. Bartholomae vor eindrucksvoller Bergkulisse ........
Nun bin ich selbst dort gewesen - einmal mehr hat das JAIG-Treffen dazu beigetragen.

Der Freitag unseres diesjaehrigen Treffens begann mit der Besichtigung des Salzbergwerks, es folgte die Fahrt uebers Rossfeld bei schoenstem Wetter und phantastischer Sicht ueber die Berge.
Nach einem guten Mittagessen im Garten des Gasthofs Waldstein brachte uns der Bus nach Koenigssee. Obwohl noch nicht einmal Wochenende oder Ferienzeit war, erstaunte mich, wie viele Touristen schon die Gegend bevoelkerten, wie mag das erst im Hochsommer sein?
Also aufs Boot, und waehrend der Ueberfahrt nach St. Bartholomae bekamen wir vom Schiffsfuehrer interessante Informationen:
Der Koenigssee hat eine Laenge von 7750 m, die breiteste Stelle ist 1200 m und die groesste Tiefe 190 m. news8521Da der See streng geschuetzt ist, duerfen die Boote nur mit Elektromotoren betrieben werden, das macht die Ueberfahrt leise und man kann sich ganz der eindrucksvollen Natur mit den Bergkulissen, Wasserfaellen, Waeldern und schroffen Felswaenden widmen. An einer bestimmten Stelle des Sees gibt es im Westen eine sog. Echowand. Frueher hat man mit Boellerschuessen ein z.T. 7-faches Echo erzeugt. Heute wird das Echo nur noch durch Trompetenspiel hervorgerufen, was uns der Kapitaen auch mit Signalen auf seinem Fluegelhorn gut demonstrierte.
In einer Bucht an der Nordostseite des Sees liegt der Malerwinkel: eine Aussichtsstelle mit einem beruehmten Blick ueber die Seeflaeche und die Landzunge von St. Bartholomae und die Hochgebirgszone suedlich des Sees - das Steinerne Meer. Dieser Ort wurde vor allem von Malern sehr geschaetzt und ist ueber einen kleinen Uferweg zu erreichen. Ansonsten ist der Ort St. Bartholomae auf einer kleinen Halbinsel gelegen nur auf dem Wasserweg zu erreichen.
Als Gruendungsdatum fuer die Schloss- und Wallfahrtskirche St. Bartholomae wird das 12. Jahrhundert angegeben, natuerlich hat die Kirche im Laufe der Zeit zahlreiche Veraenderungen und Restaurierungen erfahren, ein stiller Ort der Einkehr im Vergleich zu dem Trubel, der draussen bei gutem Wetter herrscht.

news8522Nach einem schoenen Spaziergang am Seeufer habe ich noch "etwas fuer meine Hueften getan" (hi): Kaffee und ein leckeres Stueck Sachertorte im Sonnenschein vor dem Schlossgebaeude, natuerlich in froehlicher Gesellschaft, zu der auch Raija wieder gehoerte. Dann war es wieder Zeit fuer die ruhige Rueckfahrt ins lebhafte Koenigssee, wo noch Zeit war fuer einen Bummel entlang der "Einkaufsmeile" mit unzaehligen mehr oder weniger schoenen Anden-ken. Was fuer ein erlebnisreicher Tag, der uns besonders auch durch das herrliche Sonnenwetter zusaetzlich verschoent wurde.

 

 




FRIEDRICHSHAFEN - wenn man den Namen hoert,
denken Funkamateure nur an die HAM-RADIO

# 297 - Edith Gillrath - DF7WU

Ein neues Jahr - Neue Plaene! Bei vielen Funkamateuren ist "Die HAM" schon ein fester Bestandteil im Jahreskalender. Sie bietet auch sehr viel! Da sind die neuesten Entwicklungen in Funk- und Elektroniktechnik zu sehen, man kann ueber den Flohmarkt schlendern oder auch das reichhaltige Angebot des DARC mit vielen Infos und Vortraegen wahrnehmen. Es ist ein zwangloses Treffen von Funkamateuren aus der ganzen Welt. Es freut uns besonders, dass wir jedes Jahr unsere Freunde aus der JAIG und aus Japan begruessen koennen.
Jedoch kommt dabei die eigentliche Bodensee-Region mit ihren einzigartigen Errungenschaften in Kultur, Natur und industriellen Werten meistens zu kurz. Denn wer kennt schon ausser seinem Weg von der Unterkunft zum Ausstellungsgelaende noch viel von Friedrichshafen? Dabei ist Friedrichshafen noch eine relativ junge Stadt!

Sie entstand erst Anfang des 19. Jh., als der koenigliche Landesfuerst Friedrich an der wuerttembergischen Bodenseekueste nach einem geeigneten Platz fuer einen Hafen suchen liess. Als guenstigstes Projekt wurden ihm die Orte Buchhorn und Hofen empfohlen, die in einer Bucht lagen und so vor den Tuecken des Bodensees geschuetzt waren. Koenig Friedrich ueberzeugte sich persoenlich von der Richtigkeit dieser Empfehlung. Darauf unterschrieb er 1811 die Verfuegung, dass Buchhorn und Hofen zusammengefasst wird zur Stadt und Schloss Friedrichshafen.

news8523Das war die Geburtsstunde dieser Stadt. Nicht nur dem Ort - der ganzen Region gab es neue Impulse. Die neue Stadt entwickelte sich in relativ kurzer Zeit zu ihrer heutigen Bedeutung und war bereits an der Schwelle des technischen Zeitalters von der Luftfahrt gepraegt. Durch die weitere Entwicklung der Luftschiffe, die von Graf Zeppelin geleitet wurde, liessen sich Industriezweige hier nieder, die in der Wurzel an der Luft-schifffahrt hingen, z.B. Motorenwerke, Leichtmetallerzeugnisse, Luft- und Raumfahrtgeraete und Flugzeuge. Im Zeppelin-Museum kann man die Entwicklung der Luftschiffe sehen; von der ersten Stunde bis 1937, als das Luftschiff "Hindenburg" in Lakekurst bei der Landung durch Brand zerstoert wurde. Es ist im Zeppelinmuseum nachgebildet.

news8524Im letzten Kriegsjahr des 2. Weltkrieges wurde diese aufbluehende Stadt durch Luftangriffe in ein Ruinenfeld verwandelt. Der Wiederaufbau ist aber sehr gut gelungen. Die Stadt ist jetzt der zweitgroesste Ort am Bodensee mit einem recht bedeutenden Hafen fuer die Region. Durch den Wiederaufbau hat nicht nur die wirtschaftliche und industrielle Seite gewonnen, auch Schloss und Schlosskirche erstrahlen im neuen Glanz. Die Tuerme der Schlosskirche (ein Turm war stark beschaedigt) sind weithin sichtbar - ein Wahrzeichen der Stadt! Die barocke Schlosskirche hat nicht nur eine auszeichnete Akustik, sondern die Innenausstattung ist sehenswert. Sie stammt aus dem 17./18.Jh. und wurde von der damals beruehmten Stukkateurschule in Wessobrunn durchgefuehrt.

Ausserdem zeigt das Bodensee-Museum im neuen Rathaus unter anderem den Reichtum oberschwaebischen Kunstschaffens in Barock und Rokoko. Die Ausstellung zeigt jedoch auch das Kunstschaffen bis in die unmittelbare Gegenwart.

Gerne wuerde ich noch auf einen kurzen Ausflug in die Schweiz aufmerksam machen - nach St. Gallen. Diese Stadt legt ein lebhaftes Zeugnis ab, dass Handwerker- und Gewerbefleiss einem Ort Wohlstand und Bluete bringen koennen. Die vielen gepflegten Buergerhaeuser mit ihrem kastenfoermigen, aus Holz geschnitzten und kunstvoll verzierten Erkern, die Haeuserfronten oft im ueppigem Jugendstil - all dies ist eine wahre Augenweide. Im Zentrum der Altstadt laedt eine prachtvolle barocke Kathedrale zur Besichtigung ein. Das anschliessende Kloster wird als der aelteste Bau dieser Art noerdlich der Alpen bezeichnet. Er beherbergt eine grossartige Stiftsbibliothek. Das aelteste Buch stammt aus dem 3. Jh. Ein altes Musikbuch wiegt sogar 22 Kilo. St. Gallen ist nicht zuletzt durch seine erstklassigen Handarbeiten in Leinen und Spitzenherstellung bekannt geworden. Ein Besuch waere sicherlich lohnend.

Vielleicht waren das doch einige Anregungen, um auf die Bodensee-Region und ihre Einmaligkeit etwas aufmerksam zu machen. Natuerlich gibt es da noch viel mehr zu entdecken.

Ich freue mich auf ein Wiedersehen im Juni auf der HAM-Radio.

 

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