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Vorweihnachtszeit ..........

 

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.......es duftet nach Honig, Zimt, Vanille, gebratenen Aepfeln und Kastanien, Lebkuchen und Plaetzchen. Dass bald Weihnachten ist, merkt man recht deutlich, die Schaufenster sind festlich dekoriert, es glitzert und glaenzt, Lichterketten haengen ueberall, rotberockte Weihnachtsmaenner, die an Fassaden hochklettern sind in Mode gekommen, Adventsingen, Turmblasen, Weihnachtskonzerte werden angekuendigt, Christkindlmaerkte und Krippenschauen sind wieder an vielen Plaetzen zu finden.

news7202Wir hoffen, dass es trotz hektischer Vorbereitungen auch einige ruhige und gemuetliche Stunden gibt!

Unseren Freunden und ihren Familien in aller Welt wuenschen wir von Herzen eine schoene Weihnachtszeit und ein gesundes, glueckliches Neues Jahr!

Euer Redaktionsteam
Kuni und Erika

 

Liebe JAIG-Freundinnen und -Freunde,

im Oktober waren wir in Gosen bei unseren Berliner Freunden, die sich fuer das Treffen in Jahr 2003 wieder einiges ausgedacht haben.

Der Termin steht fest – bitte vormerken: 01.05. – 04.05.2003.

Fuer eingegangene Spenden wollen wir uns herzlich bedanken.

 


 

Silent key

news7203Unser Mitglied, OM Hiroshi YAGURA DL/JI6KHA hat am 15. September 2002 das Mikrofon fuer immer aus der Hand gelegt.

Jahrelang kaempfte Yagura-san gegen seine schwere Krankheit an, leider konnte er sie nicht besiegen.

Yagura-san arbeitete ueber 30 Jahre in der Schweiz, die ihm zur zweiten Heimat geworden ist.

news7204An unserem Treffen in Denzlingen im Maerz 1988 konnte Yagura-san teilnehmen. Wenn unsere Freunde das Gruppenfoto sehen, werden sie sich bestimmt an Yagura-san erinnern.

 

 

 

 


 

 

"HAM-FAIR 2002" in Tokio

Tadashi / Hiromi Ohori JRØDLU / JIØSBR #086 / #361

Dieser Beitrag wurde uns in deutscher und japanischer Sprache zugesandt

Die "HAM FAIR 2002 " hat von 24. bis 25. August stattgefunden. Der Ausstellungsort wurde in diesem Jahr nach drei Jahren von Yokohama wieder nach Tokio-Bigsite verlegt, aber leider wurde die Oeffnungszeit auf zwei Tage verkuerzt. Wir oeffneten in der Halle einen kleinen Stand zusammen mit JANET-Freunden wie jedes Jahr, wo wir ueber unsere Aktiviaeten der Gruppe informierten.

Am Abend des 24. August wurde von Nebiya san (JE1BQE), Tsutsumimoto san (JG1AFE) und Sunouchi san (JA1FNO) das jaehrliche JANET/JAIG-Treffen in einem gemuetlichen Restaurant in Kyobashi organisiert und ueber 30 Freunde nahmen daran teil. Wir trafen uns dort mit einigen Leuten zum erstenmal und mit anderen erst nach einem Jahr seit dem letzten HAM-FAIR in Yokohama. Wir freuten uns ueber unser Wiedersehen. Nach einer Eroeffnungsansprache von Arakawa san (JA3AER) hat unsere Feier angefangen. Beim Essen stellten sich die Freunde persoenlich vor und es gab interessante Gespraeche ueber Neuigkeiten. Leider verging diese schoene Zeit sehr schnell und das Treffen wurde nach einer typisch japanischen Abschiedsrede von Igarashi san (JA1DKN) beendet.

 

news7205 Gruppenfoto (Foto von JA1FY)

 

Waehrend der HAM-FAIR hatten wir bei unserem JAIG-Stand viele Besucher. Wir waren sehr ueberrascht von einem ploetzlichen Besucher aus Deutschland. Der Besucher war ein JAIG-Mitglied, Nestler san (DL4NDV/7J1AQU), der jetzt in Kakegawa (JCC#1814, Shizuoka) wohnt. Er sagte, dass er wegen seiner Arbeit zwei oder drei Jahre lang hier in Japan wohnen wird und er plant gerade waehrend des Aufenthalts in Kakegawa auf Kurzwelle zu funken, dann koennen wir sicher beim sonntaeglichen JAIG-NET QSO fahren.

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von links
JS1DLC, JA1DKN, JA1IKA, JIØSBR, JRØDLU, DL4NDV, JQ1NRO
von links
7N4SZY, JA1MYW, DL4NDV, JIØSBR, JQ1NRO, JA9IFF

 

In der Halle befand sich eine JARL-Sonderfunkstation (8J1HAM), IOTA-Checkpoint und mehrere Staende von Firmen und Funkclubs. Andererseits gab es jeden Tag viele Zuhoerer bei den oeffentlichen Vortraegen. Einer der bemerkenswerten Berichte war der ueber die DX-Pedition auf Ducie (VP6DI), wo eine neue DXCC anerkannt wurde, darauf hatten viele Leute gewartet.

Es macht uns Sorgen, dass das Alter der Funkamateure z.Zt. hoeher geworden ist und im Laufe der Zeit der Stil der Messe auch leider reduziert wurde.

Also, treffen wir uns wieder beim HAM FAIR im naechsten Jahr auch in Tokio (-Bigsite)!

 


 

Akihabara am Wochenende

Jochen Christ DL4KBB/7J1AJV # 356

Unsere japanischen JAIG Freunde wissen, was Akihabara am Wochenende bedeutet. Trotz gesperrter Strassen Stau, doch nicht durch Autos, nein Fussgaenger verstopfen die Strassen von Tokyo’s Electric Town. Auch mich zog es in diesem Juni nach Akihabara. Ich hatte durch meine Firma wieder Gelegenheit, fast 2 Wochen in Japan zu verbringen. Natuerlich waren die Wochentage randvoll mit Arbeit und den ueblichen Abendeinladungen. Was blieb mir anderes uebrig als am Wochenende Akihabara aufzusuchen. Mich draengte es zu den Amateurfunk-Geschaeften, denn ich wollte einen FT 817 fuer unseren Sommerurlaub erstehen. Ueber dieses Geraet hatte mir Nara-san JP1 HIS / DH1NBK waehrend des JAIG Treffens in Leipzig lebhaft berichtet. Mir schien es das ideale Geraet fuer 2 Wochen Entspannung mit der Familie und etwas Amateurfunk im Bayerischen Wald. Es blieb mir also nichts anderes uebrig als fuer den gut vorbereiteten Urlaub einen Nachmittag typisch japanisches Einkaufserlebnis in Kauf zu nehmen.

Einige Wochen vor der Japan Reise habe ich mit Ohnishi-san JA3 PE und Goto-san, den ich in Leipzig kennen gelernt habe, Kontakt aufgenommen. Beide wollten sich natuerlich sofort mit mir am Wochenende treffen. Doch es blieb natuerlich nicht bei einem kleinen Treffen. Bald wuchs die Zahl der Jaig Mitglieder die mich am Wochenende treffen wollten auf 10.

Wir verabredeten uns also nahe des Bahnhofs von Ueno zum Mittagessen. Anschliessend sollte es zu Fuss in Richtung Akihabara gehen. Ohnishi san hatte mir zuvor schon per e-mail die wichtigsten Shops und Preise fuer den FT 817 genannt. Alles war also bestens vorbereitet und organisiert. Als Treffpunkt hatten wir den Eingang des Kaufhauses Marui in Ueno ausgemacht. So stand ich dann am Samstag um 11.00 Uhr inmitten einer Anzahl junger Teenager, alle ausgeruestet mit den neuestens Handys und wartete auf Ohnishi san. Wir konnten uns ueberhaupt nicht verfehlen. Ich war der einzige Gaijin (Fremde) der dort wartete, alle anderen die mit mir dort standen trafen sich mit ihresgleichen, niemand war aelter als 20.

Zusammen mit Ohnishi san ging es dann zum eigentlichen Treffpunkt, einem Restaurant mit Viking Style Bueffet (All you can eat innerhalb einer Stunde) mit allerlei japanischen und chinesischen Gerichten.

Ich traf dort Himuro-san, JA2RM; Noda-san JA1FY; Ohno-san, JJ1EEJ; Ohori-san JR0DLU und JI0SBR; Senda-san JA1 MYW, Tsutsumimoto-san, JG1AFE und natuerlich Goto-san.

So gestaerkt konnten wir uns nach dem Mittagessen ins Gewuehl stuerzen. Trotz der bereits erfolgten Recherche von Ohnishi-san liess ich mir es trotzdem nicht nehmen, die einzelnen Amateurfunk Geschaefte abzuklappern und Geraet und Preis noch mal einer genauen Pruefung zu unterziehen. Es gibt einfach alles in Akihabara und Neues neben Alten laesst die Blicke immer wieder abschweifen. Auch wenn man genau weiss was man will, wird jeder Einkaufbummel unweigerlich in die Laenge gezogen. Am Ende hatte ich dann meinen neuen FT 817 mit Zubehoer und was sonst noch so unbedingt gebraucht wird.

An dieser Stelle noch mal meinen herzlichen Dank an Ohnishi-san und Goto-san fuer die gelungene Vorbereitung.

Neben dem Amateurfunk als Freizeitgestaltung gab noch ein anderes Schmankerl waehrend meines Japan Aufenthalts. Die Deutsche Fussball Nationalmannschaft hatte es doch tatsaechlich bis ins Endspiel von Yokohama geschafft. Waehrend ich mich mit Ohnishi-san in Ueno traf, stand ein Arbeitskollege vor der offiziellen FIFA Verkaufsstelle, um 2 Karten des Restkontingents zu erstehen, welches speziell fuer uns Deutsche reserviert war. Es hat geklappt. Ich habe das Endspiel der Fussball Weltmeisterschaft tatsaechlich im Stadion von Yokohama verfolgen koennen. Leider war das Resultat nicht wie erhofft. Aber dennoch ein unvergessliches Erlebnis.

news7210Der Urlaub im Bayrischen Wald hat die erhoffte Entspannung gebracht. Von Arber, Osser und den anderen Bayerwald Bergen gelangen einige schoene Verbindungen. Durch die CEPT Lizenz konnte mich das Geraet auch zu Kurzausfluegen nach OK z.B. auf den Pancir begleiten. Dass der FT 817 wirklich ein unverwuestliches Geraet ist, haben meine Frau und ich dann auf dem Rueckweg vom grossen Falkenstein erfahren. Waehrend der letzten ½ Stunde unserer Wanderung kamen wir in einen Wolkenbruch, der uns trotz bester Ausruestung bis auf die Haut durchnaesste. Sogar in unsere wasserdichten Schuhe drang der Regen. Nicht von aussen, sondern das Wasser das uns an Brust und Beinen herab lief, durchnaesste unsere Schuhe von innen. Aber der FT 817 hat diesen Regenguss ohne Probleme ueberstanden. Nach all den Unwettern in diesem Sommer muessen wir wohl unseren Japanischen Freunden mitteilen, dass man Deutschland waehrend der Regenzeit im Sommer wohl nicht mehr besuchen sollte, Hi.

Naechste Woche geht es noch einmal mit dem FT 817 zu einem Kurzurlaub in die Schweiz. Ich hoffe dann vom Matterhorn ein paar wirklich weite 2m Verbindungen mit dem FT 817 zustande zu bringen. Davon vielleicht mehr in der naechsten Ausgabe der JAIG News.

 

 


 

Ehepaar Katsuki wieder in Muenchen

Kuni Iki DF2CW #18

Wegen der Teilnahme an einem Kongress im September kam aus Japan Katsuki-san, JA7EV, nach Muenchen.

Waehrend seines Aufenthaltes von ca. 1 Woche haben wir die Gelegenheit wahrgenommen, uns mit den Muenchner JAIG-Freunden in einem Restaurant im Muenchner Rathaus zu treffen.

Katsuki-san, der als Gastprofessor in Sri-Lanka taetig war, kam direkt aus Sri-Lanka nach DL; seine XYL Sanae, JJ6GVX ist aus Japan nach DL geflogen um sich hier zu treffen. Vor ihrem Aufenthalt in Muenchen besuchte das Ehepaar Katsuki Guenter, DF9ZN, in Marburg.

Wir haben Katsuki-san lange nicht gesehen und unsere Wiedersehensfeier war dementsprechend froehlich und die Stimmung war ausgezeichnet.

news7211 von links nach rechts

Gertrud, XYL von DL4LI - Kazu, DJØOQ
Gerti, XYL von DJ4AZ - Hans, DJ4AZ
Sanny, JJ6GVX - Katsuki Takeshi, JA6EV


hinten vin links nach rechts:

Erika - Mieko, DJ7KJ - Bertin, DJ9WH -
Kuni, DF2CW und Klaus, DL4LI

 

 


 

Dieser Beitrag wurde uns durch Vermittlung von Himuro-san, JA2RM, von Makino-san, JA1AEC freundlicherweise zur Veroeffentlichung in den JAIG-News und JAIG-home page zur Verfuegung gestellt. Dafuer wollen wir uns herzlich bedanken.


Vor 60 Jahren

die groesste Katastrophe seit Inbetriebnahme des Hafens Yokohama

Takashi Makino JA1AEC

Am 10. 10. 1942 lief ein getarnter deutscher Kreuzer Nr. 10 namens Thor in den Hafen von Yokohama ein. Das Schiff war am 14. Januar in Deutschland ausgelaufen und hat bei seiner Fahrt durch den Suedpazifik und Indischen Ozean mehrere Frachtschiffe versenkt. Als das Schiff in Yokohama ankam, wurde es von einem Schiff australischer Herkunft namens "Nanking" begleitet, das von der Thor im Indischen Ozean gekapert worden war. Die "Nanking" lief aber nicht mit ihrem Namen ein, sondern wurde umbenannt in Reuten (?). Die Besatzung der Thor wurde mit grossen Ehren empfangen und in ein Kabuki-Theater eingeladen. Der Kapitaen mit seinen Offizieren wurden sogar vom japanischen Kaiser (Tenno) empfangen. Ausserdem bildeten die deutschen Matrosen eine Handballmannschaft, die mit der japanischen Nationalmannschaft im Jingu-Stadion gespielt hat.

 

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der Neue Hafen von Yokohama - heute


Die Thor wurde in der Mitsubishi-Werft repariert. Die Thor hatte 3.862 BRT und die Reuten 7.131 BRT. Anschliessend wurde die Thor fuer den naechsten Kriegseinsatz vorbereitet. Am 24. November 1942 lief ein deutsches Schiff, namens "Uckermark" (10.689 BRT, Hochgeschwindigkeits transportschiff) ein. Die Uckermark hatte 6.000 Tonnen Treibstoff in Borneo (Balikpapan) geladen und im Hafen Kawasaki diese Ladung geloescht. Die Uckermark hat an einem der Anlageplaetze im neuen Hafen von Yokohama festgemacht. Die Thor ankerte neben der Uckermark. Die Reuten lag am Nebenpier. An der hintersten Anlegestelle lag ein japanisches Transportschiff von der Reederei Nakamura, namens "Unkai-maru 3" (3.082 BRT). Hier wurde als Nachschub militaerisches Material geladen, das in die Suedfront transportiert werden sollte.

 

Die Schicksalsstunde war gegen 13.40 Uhr am 30. November 1942.

Ploetzlich ist die Uckermark explodiert. In der Uckermark waren chinesische Kriegsgefangene von der Reuten damit beschaeftigt, den Tank der Uckermark zu reinigen. Zwar ist die Ursache ungeklaert, vermutlich hat sich das Restgas in den Tanks der Uckermark entzuendet. Die Thor und die Unkai-maru hatten Munition und Treibstoff an Bord. Die Explosion der Uckermark loeste die Explosionen der anderen 3 Schiffe aus. Das Feuermeer breitete sich auch auf die Lagerhallen und Kraene usw. aus und beschaedigte diese Hafeneinrichtungen. Teile der Schiffe flogen sogar bis zum Yamashita-Park. Man sagt, dass im Umkreis von 1,6 km liegende Gebaeude usw. beschaedigt wurden. Diese Explosion entspricht der Sprengkraft 100 Stueck Ein-Tonnen-Bomben. Diese 4 Schiffe sind zwar nicht gesunken, waren aber Wracks. Bei diesem Unglueck gab es 102 Tote (61 Deutsche, 36 Chinesen und 5 Japaner) und zahlreiche Verletzte. Eine der japanischen Toten ist die Tochter von Naomasa Hasegawa, der Mutter des Schauspielers Naoto Takenaka. Die deutschen Toten wurden im Negishi-Auslaenderfriedhof in der Naehe des JR-Yamate-Bahnhofs beigesetzt und ein Gedenkstein*) aufgestellt. Ich besuchte den Negishi-Friedhof. Die chinesischen Toten wurden eingeaeschert und in ihre Heimat ueberfuehrt.

Ein Teil der ueberlebenden Besatzungsmitglieder wurde im Matsuzaka-Ryokan in Hakone-Ashino-yu aufgenommen und nach Kriegsende kehrten sie in ihre Heimat zurueck. Die "Nanking" (Reuten) hatte Lebensmittel an Bord. Diese "Kriegsbeute" war damals eine grosse Hilfe. Nach dem Krieg kamen aus Deutschland damalige Ueberlebende und Angehoerige der Verstorbenen zu einem Besuch der Ungluecksstelle und des Hakone-Gebietes. Diese Katastrophe wurde fast nicht bekannt, damals war Krieg und infolge dessen war die Pressefreiheit sehr stark eingeschraenkt.

An dem damaligen Ungluecksort steht heute ein rotes Backstein-Lagerhaus. Dies ist jetzt ein beliebter Treffpunkt der Jugendlichen.

Wenn ich darueber nachdenke, dann ist Frieden das Kostbarste.

*) Auf dem Gedenkstein ist die Inschrift eingraviert:

RUHESTAETTE DEUTSCHER SEELEUTE:

 

Schiff 10 - HSK THOR

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Wie kam es zu dem Gruss 33?

 

Edith Gillrath DF7WU # 297

 

Zum 33.Jahrestag der DIG haben die YL's Elfi, DF3TE und Edith, DF7WU zu einem Treffen nach Koblenz-Guels eingeladen.

Am Freitag, den 31. Mai, der ueblicherweise Verleihungsabend ist, haben die beiden YL's die Gaeste begruesst und dabei etwas ueber den Gruss 33und die YL's im Amateurfunk erzaehlt .............

Edith .................. Aber wie kam denn die "33" als Abschiedsgruss zustande?
Elfi Weisst Du das nicht? - Ich auch nicht, aber ich lese mal vor, was Bart Pooper, W1HNE, 1942 ueber das Zustandekommen der 33 geschrieben hat:

 

In den USA hatte Clara Reger W8KYR gerade ihre Lizenz erhalten und rief ueber die neue Station CQ. Es meldete sich eine andere YL, mit der sie sich ueber viele Dinge unterhielt. Z.B. ueber Kleider, Arbeit, Termine und Treffen. Als das QSO beendet war, schickte das andere Maedchen an Clara 88. Clara fand das zwar lustig, aber irgendwie kitschig. Sie wollte einen Mittelwert zwischen den Bedeutungen 88 und 73 finden. Um das Ergebnis auch wieder in eine Zahl zu kleiden, drangsalierte sie ihren Rechenschieber mit - addieren, multiplizieren, subtrahieren, dividieren und logarithmieren - und kam wundersamerweise zur Zahl 33. Das war im Juli 1940 und noch im selben Jahr uebernahm die YLRL, die heute weltweit vertreten ist, dieses Kuerzel und damit war 33 auch offiziell anerkannt.

Edith

Was sagtest Du da? Clara bewegte ihren Rechenschieber, benutzte Logarithmen, addierte, subtrahierte - und was weiss ich noch alles? Na, wie umstaendlich! Ich meine, wenn man 1940 "88" kannte, so war sicher auch "55" bekannt. Ich habe in der Schule noch Kopfrechnen gelernt - und wenn ich von 88 55 abziehe oder subtrahiere, dann erhalte ich 33. Und dies voellig ohne Rechenschieber und ohne Logarithmentafel!

Elfi

Na ja, wie dem auch sei - Clara Reger war jedenfalls die Begruenderin des Grusses 33, den wir auch heute noch benutzen. Der 33. Geburtstag der DIG, den wir dieses Jahr feiern, war uns als YL's Anlass genug, fuer die grosse DIG-Familie dieses Treffen in Koblenz-Guels auszurichten.

Wir wuenschen Euch noch viel Spass - heute und in den naechsten Tagen - an Rhein und Mosel!

33 und 73 wuenschen Elfi, DF3TE und Edith, DF7WU



1942, Bart Pooper, W1HNE

wrote this poem about the event.

 

The Birth of Thirty-three

 

Clara had her ticket. It sounds too sentimental,

She also had a rig. Just a little too much "goo"

Because she was just starting To be sending "love and kisses"

lt wasn't very big. To a girl the same as you.

She slowly tuned the crystal, For an entire week she pondered,

And watched the meter drop. Wouldn't even touch the rig.

Then tapped the key a couple of times She pushed her slide rule by the hour,

To be sure it wouldn't stop. Employing "logs" and "trig."

Now everything was ready. She added and subtracted.

She called a short CQ What could the answer be?

And received an answer To reach a happy medium,

On thirty-six sixty-two Twixt eighty-eight and seventy-three.

They chewed the fat 'bout stuff and things, Clara finally looked up from her work

'Bout dresses, work and dates. All smiles and not forlorn.

They finally called it QRT 'Twas July in Nineteen-forty

The girl sent eighty-eights. That THIRTY-THREE was born,

Clara thought it mighty funny, There's no real definition

Whether it be Miss or Mrs, But its meaning is known well

To end a perfect QSO It's how a YL says good evening

By sending "love and kisses." To another friend YL.

 

(Quelle: Worldradio, Dezember 1993)

 

 


 

Japanische JAIG-Mitglieder auch ausgezeichnet

Kuni DF 2 CW #18

 

Anlaesslich des "Doppel-Jubilaeums" 75 Jahre JARL und 50 Jahre Wiederfreigabe des Funkamateurbetriebes wurden im Rahmen einer grossen Feier in Tokio, bei der u.a. auch der Minister fuer Telekom und der ITU-Sekretaer anwesend waren, unsere JAIG-Freunde fuer ihren unermuedlichen Einsatz im Interesse des Amateurfunks ausgezeichnet.

# 374- JA1FY- Takashi NODA
# 086- JA1DKN- Shigeru IGARASHI
# 388 -JM1DNV- Hiroyuki OIZUMI
# 395- JQ1HBT- Koji HOSHI
# 437- JA3AAIsaji SHIMA
Herzlichen Glueckwunsch

 

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Praesident HARA, #025, bei der Festrede

 

 


 

Besuch in Chemnitz

Kuni DF 2 CW #18 und Erika #420

Die Jahrhundertflut im August hatte auch den Europark in Chemnitz nicht verschont. Die Flutschaeden wurden mit Hilfe auch von JAIG-Freunden behoben und nach ca. einer Woche konnte der Betrieb wieder aufgenommen werden.

news7215Unsere Freunde Maja, DL8JQN und Bernd, DL8JAB (Schoenherr electronic) luden zu einer Hausmesse am 19. Oktober 2002 ein. Wir nutzten die Gelegenheit, Chemnitz wieder einmal zu besuchen und JAIG-Freunde zu treffen. Es waren interessante und froehliche Stunden im Freundeskreis.

Unser Mitglied, # 463, Mike, DO1CML zeigte uns die Clubstation des OV Chemnitz Sued, DOK S 54 im Europark.

 

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Mike, DO1CML, in der Clubstation DOK S54  
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Staedtepartnerschaften

Willfried Pareigat DD6UMW #395

 

Higashiosaka news7220 Das Stadwappen zeigt das Symbol "Friedenstaube",
abgewandelt aus der Hiragana-Schrift-Silbe "HI"


Der ehemalige Bezirk Wedding nahm 1959 offizielle freundschaftliche Beziehungen zu der japanischen Stadt Fuse, einer Vorstadt von Osaka auf und unterzeichnete 1960 die Partnerschaftsurkunde. 1967 wurden die Staedte Fuse, Kawachi und Hiraoka zur Grossstadt Higashiosaka vereinigt.

Zu den Aktivitaeten im Rahmen dieser Staedtepartnerschaft gehoeren die Besuche von Kommunalpolitikern und Wirtschaftlern, Kunstausstellungen in Berlin-Mitte und Higashiosaka sowie ein Schueler- und Studentenaustausch. Das seit 1993 durchgefuehrte Studentenaustauschprogramm Berlin-Mitte Higashiosaka bildet einen Schwerpunkt in den Beziehungen zwischen beiden Staedten.

Zuletzt besuchten Jugendliche aus Higashiosaka Berlin-Mitte in der Zeit vom 08.08. bis 22.08.2001. Die drei japanischen Schueler, die bei Weddinger Gastfamilien wohnten, lernten den Bezirk Mitte und Berlin bei Stadtrundfahrten kennen, besuchten Potsdam und besichtigten neben einer Seniorenfreizeitstaette auch die Fa. DASS mbH Recycling.

 


 

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30 Jahre Staedtepartnerschaft
Muenchen - Sapporo

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Kuni DF 2 CW #18 und Erika # 420

Das Olympiajahr 1972 brachte auch die beiden Staedte Muenchen und Sapporo einander naeher. Seit 30 Jahren besteht eine gute Verbindung zwischen der bayerischen Landeshauptstadt und der modernen 1,8 Millionenstadt Sapporo auf Hokkaido.

Das Stadtwappen von Sapporo zeigt einen symbolisierten Schneekristall, der den Polarstern (Hokkaido liegt ganz im Norden Japans) in der Mitte zeigt.

news7223In Sapporo gibt es eine "Munich Bridge", einen "Munich Garden" – in Muenchen haben wir einen Sapporobogen und einen Sapporo-Garten.

Bei unserem Besuch in Sapporo freuten wir uns ueber den Anblick einer wohlvertrauten weiss-blauen Strassenbahn, die "leicht abgewandelt" noch immer ueber die japanischen Schienen faehrt. Ein Angestellter der Stadt Muenchen war bereits einige Male in der Partnerstadt, die er als "junge, sehr moderne, aufregende Stadt" empfunden hat. Diesen Eindruck koennen wir nur bestaetigen.

news7224Das Schneefestival im Odori-Park mit seinen Eisskulpturen ist durch das Fernsehen hinlaenglich bekannt. Die Bayerische Staatsoper und die Theatinerkirche waren auch schon einmal in Eis zu bewundern.

Wir haben bei unserem Besuch im Sommer 1999 vom Fernsehturm aus einen wunderbaren Blick auf den gruenen Park genossen.

 

Bei unserer Reise mit Bus und Bahn durch den Norden der Insel Honshu nach Hokkaido fielen uns die vielen Antennenmasten der Funkamateure auf.

 

 


 

 

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