news134 deutsch/japanisch

  

          Wir sind im Jahr des Hundes ........

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..... liebe Freundinnen und Freunde,

und hoffen, dass es fuer uns alle ein gutes, erfolgreiches Jahr wird.

Unsere erste Ausgabe im neuen Jahr faellt ein bisschen duenn aus, wir haben jedoch nicht mehr Beitraege bekommen. Dennoch wollen wir Euch und das neue Jahr froehlich begruessen!

Fuer die eingegangenen Spenden danken wir sehr herzlich.

Die Anmeldungen fuer unser JAIG Treffen 2018 sind nun abgeschlossen und wir haben die Zimmer fest gebucht. Im Maerz werden wir noch einmal nach Deggendorf fahren, um noch einige Details zu klaeren und anschliessend senden wir Euch dann die Bestaetigungschreiben. Bis dahin bitten wir um Geduld.

Wir haben erst am 10.01.2018 per e-mail erfahren, dass unser Freund

Fred Flakowski, DL6QA, #304

bereits vor 3 Jahren sein Mikrofon fuer immer aus der Hand gelegt hat. Zur Erinnerung drucken wir seine Geschichte aus der Jubilaeumsausgabe 50 noch einmal in diesen News aus.

Viel Spass beim Lesen wuenscht Euer Redaktionsteam Kuni, DF2CW und Erika

 

 


 

 Digital Radio Story

#528 Hiromichi Fukuda, JA1IFB / KA1Z

This is a tiny report about digital radio communication prevailing now. The days are slipping by so fast that we thought, JA1IFB, Hiro, should write before any more time elapse.

Hiro was fortunately invited to welcome party for DF2CW, Kuni, in an occasion of business trip to Japan. The first memorial meeting with DF2CW, JA1OGX and JF1CXH, JG1GWL, JR0DLU on digital radio was held at Chinese Restaurant in Tokyo early on December 2016.

The Internet technology assisted digital radio is not like amateur radio?? Radio amateur should communicate between themselves and also anyone in the world with their radio waves. However, amateur radio is our destiny, therefore, we will have to challenge new digital technology for the next Generations.

What in the world have you figured out? JF1CXH, Okano-san, arranged for exhibition of digital radio with V, UHF transceiver, laptop computer and a DV MEGA component assembled in a plastic casing on the round table. Then he tried and succeeded to contact with German amateur radio station via D-star from restaurant.

At that moment, five participants have grasped about the basic construction of digital radio. As a result, five JAIG challengers have started their new activities of digital radio and are enthusiastic about D-star communication these days via DCS022C.

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The wall paper of Digital Radio Challengers at Tokyo Ham Fair 2017

One of the JAIG member JF1CXH, Okano-san #590, wearing red shirt was running a workshop at Tokyo Ham Fair 2017 for digital radio communication including D-star. The typical devices like DV MEGA, Raspberry Pi and UP4DAR, V, UHF transceivers for the digital radio are displayed on see through lattice shelves.so that visitors may easily recognize the outline of digital radio.

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The Digital Radio Challengers workshop

This workshop is providing a demonstration setting up a digital radio station and operating them, to communicate live with Japanese stations also stations in the world. He shows and illustrates on how digital radio works with the said digital equipment and documents. In fact, few of visitors have experienced contact with German station via D-star with the UP4DAR.

JA1IFB, Hiro, has carefully studied about the equipment concerning digital radio from various angles. Finally, he decided to choose the Universal Platform for Digital Amateur Radio named as UP4DAR based on appropriate suggestion by DL3OCK, Mr. David Bederov of BEDEROV GmbH

The UP4DAR. hotspot and Nord Adaptor installed the essential software can be used for IP reflector, Dongle, Modem or Hotspot. Although, external DC power supply, microphone and speaker are needed. We can connect the UP4DAR to the Internet through RJ45 connector furnished on the enclosure of it.

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 Information on set up the UP4DAR at JA1IFB´s shack

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A current digital radio with the UP4DAR and logging dashboard

This simple and standalone setup works comfortably The UP4DAR contributed substantially to our success. However, we are quite sure that we are expected to study about whole performances of digital radio including the UP4DAR. We should like to thank DL3OCK and JF1CXH for permission to reproduce photographs.

 

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JAIG-NET D-STAR
The DCS022C every Sunday at 09:00 UTC
NET control station is DF2CW Kuni, (temporally in charge)

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Neujahrstreffen Muenchner Runde

# 018 Kuni DF2CW und # 420 Erika DN2MCW

 

Am Samstag, 27. 01. 2018 war es wieder soweit, unsere Muenchner Runde traf sich zum shinnen-kai im Hundejahr. Das wurde mit Marzipanhunden begruesst.

Dieses Mal haben wir uns ein neues Lokal ausgesucht, das italienische Restaurant ?La Scala?, zwei Freunde konnten leider nicht dabei sein, sie haben uns sehr gefehlt.

Es wurde eine sehr froehliche Runde mit interessanten Gespraechen und Erzaehlungen, nicht nur ?Fachsimpeleien? und so verflogen die Stunden wieder sehr schnell.

Gluecklicherweise lag kein Schnee und die Temperatur war fast schon fruehlingshaft, sodass auch unsere etwas weiter weg wohnenden Freunde ohne Probleme in der Dunkelheit nach Hause fahren konnten.

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 1943 in Kobe mit CW-Virus infiziert

von Fred Flakowski, DL6QA, #304

 

Wer hätte das gedacht, als ich mit meinen Eltern 1937 auf einer Schiffreise mit dem Turbinenschnelldampfer "Gneisenau" für einen Tag in Kobe anlegte, daß ich sehr bald einen längeren Aufenthalt in Kobe vom 13.07.41 bis 11.02.47 einplanen mußte. Schuld daran war der Ausbruch des Krieges. Meinen Vater hatten die Holländer 1940 in Niederländisch Indien (heute Indonesien ) interniert und der Rest der Familie sollte über Japan, Wladiwostok mit der Transsibirischen Eisenbahn nach Deutschland abgeschoben werden. Soweit kam es aber nicht, denn unsere Reise mit der "Asama Maru" endete wegen des Rußlandfeldzuges (22.06.41) in Kobe. Nachträglich betrachtet, hatten wir großes Glück und ohne in Kobe während des Krieges gewesen zu sein, hätte ich nie die Faszination des Kurzwellenfunks erlebt.


Ich besuchte während des Krieges die Zaiden Hojin Kobe Doitsu Gakuin (Stiftung Deutsche Schule Kobe der Reichsdeutschen Gemeinschaft Kobe-Oseka mit ca. 170 Schülern). Vielen ist sicher nicht bekannt, daß Kobe während des Krieges von vielen deutschen Marineeinheiten ( einschließlich U-Bote) der Kriegsmarine angelaufen wurde. Alle Einheiten aufzuführen würde hier zu weit führen. Ein Schiff, der Hilfskreuzer MICHEL (Schiff 28), ist jedoch für mein heutiges Hobby entscheidend gewesen. In den Lagern in Hakone und Rokosan (Kobe) erlebte ich wie zuverlässig Nachrichten aus Berlin mit einem "Radione R3" Kurzwellenempfänger empfangen werden konnten . Eines Tages schenkte mir 1943 der Bordfunker des Flugzeuges "ARADO 196", das der Hilfskreuzer an Bord hatte, ein kleines Büchlein " 111 Kurzwellen-Schaltungen" von Rolf Wigand, D4CXF. Und damit fing alles an. Die Kurzwelle ließ mich von nun an nicht mehr los. An einem Nachbau der Schaltungen während des Krieges war natürlich aus Mangel an den erforderlichen Teilen nicht zu denken. Und Senden durfte man sowieso nicht, aber ich übte fleißig CW.


1943 kündigten sich in anbetracht der Kriegswende in Ostasien für Japan und für uns sehr schlimme Zeiten an. Wegen der zu erwartenden Luftangriffe wurde meine Familie nach Ashiya ausquartiert. Funktechnisch gesehen, hatte das neue Quartier eine ideale Lage oben am Berghang unmittelbar in der Nähe des Ashiya Schrines (Higashi Ashiya Cho). Aber auch hier zählten wir eines Tages auf unserem Grundstück nach einem schweren Bombenangriff ca. 80 Phosphor-, Therrnit- und Benzinbomben (Brandbomben). Nur zwei oder drei Thermitbomben trafen unser Haus, konnten aber schnell mit Sand gelöscht werden.


Zwischenzeitlich hatte ich mir mangels Radioröhren einen Kristalldetektor gebaut, in der Hoffnung vielleicht doch irgendwie zumindest einige Kurzwellensender zu empfangen, was natürlich nicht funktionierte. Aber die Überraschung war groß, als ich eines Nachts nach Kriegsschluß mit dem Kristalldetektor einen Mittelwellensender der Armed Forces Network(AFN) aus Okinawa empfing.


Nach Kriegsende folgte bald durch die Amerikaner Anfang 1947 die Ausweisung fast aller Deutschen aus Japan. Als wir bei unserer Abreise aus Uraga (Nähe Kamakura) vom Truppentransporter aus das letzte Mal den Fujisan sehen konnten, habe ich mir geschworen, eines Tages wieder zurückzukehren. Und das Schicksal war mir hold. Im Februar 1979 war es so weit. Endlich durfte ich wieder mein so sehr geschätztes und liebenswertes Japan besuchen. Seitdem war ich beruflich mehr als 20 mal in Tokyo und im November 1991 hatte ich sogar eine Gelegenheit, unser ehemaliges Quartier in Ashiya aufzusuchen. Nur einer meiner Wünsche ist noch nicht in Erfüllung gegangen, eine Bergtour im Hochsommer zum Gipfel des Fujiyama.


Fred Flakowski, DL6QA, #304

 

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 DL6QA, Fred Flakowski am 29.11.1991 vor dem Ashiya Shrine

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